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21.11.2020, 13:15 Uhr  //  Stadtgeschehen

Radfahrer sollen am Radverkehrskonzept mitarbeiten

Radfahrer sollen am Radverkehrskonzept mitarbeiten
 sna (Bild) Landeshauptstadt Schwerin (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Die Landeshauptstadt möchte mit der Erarbeitung eines gesamtstädtischen Radverkehrskonzeptes die Radverkehrsinfrastruktur in Schwerin einen großen Schritt voranbringen, Komfort und Sicherheit für Radfahrende erhöhen und das Radfahren insgesamt attraktiver machen. „Unser Ziel ist es, mehr Radverkehr in Schwerin zu ermöglichen und für das Radfahren im Alltag zu werben“, erklärt Dr. Bernd-Rolf Smerdka, Leiter des städtischen Fachdienstes Verkehrsmanagement.

Das Radverkehrskonzept wird dafür mit seinem Maßnahme-Programm die Planungsgrundlage der nächsten Jahre sein. Begleitet wird seine Erarbeitung durch ein umfangreiches Beteiligungsverfahren. „Neben einem projektbegleitenden Arbeitskreis mit unterschiedlichen Radverkehrsakteuren haben alle am Radfahren Interessierten in den kommenden Monaten die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen“, so Smerdka

Zunächst analysieren und bewerten die Planungsbüros PGV Dargel Hildebrandt aus Hannover und urbanus aus Lübeck die aktuelle Situation des Radverkehrs in Schwerin.

Den Auftakt bildet eine Online-Befragung, die am 23. November unter www.schwerin.de/radfahren beginnt. Die Umfrage soll vor allem Mängel und Konflikte im Schweriner Radverkehrssystem zu Tage fördern und besondere Qualitäten benennen. Auch Gewohnheiten und Vorlieben der Radfahrenden sind von Interesse. Die Befragung enthält neben einer Online-Karte mit Mängelkartierungs- und Kommentarfunktion auch den für die  Arbeit der Planer wichtigen Befragungsblock, um von den Radfahrenden etwas über die täglichen Wege mit dem Fahrrad, die Häufigkeit der Radnutzung sowie die Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erfahren. Ein weiterer Aspekt der Befragung sind Sicherheits- und Komfortanforderungen.

„Jeder ist eingeladen, bis zum 23. Januar 2021 unter www.schwerin.de/radfahren sein Votum abzugeben, Schwachstellen zu benennen und sich damit in die Planungen einzubringen“, ruft der Leiter des Fachdienstes Verkehrsmanagement auf. „Wir hoffen gemeinsam mit den Gutachtern auf eine rege Beteiligung und interessante Diskussionen zum Schweriner Radverkehr.“


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