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25.02.2021, 08:02 Uhr  //  Kultur

Die erste Tierpatenschaft für die „bunten Wölfe“

Die erste Tierpatenschaft für die „bunten Wölfe“
 Joachim Kloock (Bild) Zoologischer Garten Rostock gGmbH (Text) // snaktuell.de


Rostock - Die aktuelle Corona-Pandemie ist für viele Menschen und Einrichtungen eine große Herausforderung, so auch für den Zoo Rostock, der derzeit noch geschlossen ist. Trotzdem gibt es viel Unterstützung für „Europas besten Zoo“ in der Kategorie bis zu einer Million Besucher. Vor allem die Tierpatenschaften sind im vergangenen Jahr stark angestiegen.

„Viele Zoofreunde fragen uns, wie sie dem Zoo Rostock in diesen schwierigen Zeiten helfen können“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. „Die Tierpatenschaften helfen uns sehr, diese außergewöhnliche Phase zu überstehen. Insofern freuen wir uns sehr, dass jetzt auch unsere beiden Wildhunde mit dem Edeka-Center im Warnow Park Lütten Klein erstmals einen starken Partner gefunden haben.“

Vor allem Privatpersonen nutzten im vergangenen Jahr diesen Weg, um ihre Solidarität mit dem Zoo zu zeigen. 482 Privatpersonen und 46 Unternehmen unterstützen den Zoo mit einer neuen oder verlängerten Patenschaft. Die Patenschaften von Privatpersonen haben sich fast verdoppelt (2019: 270). So gab es unter anderem neue Patenschaften für die Galapagos-Riesenschildkröten, Erdmännchen und Lamas. Die Einnahmen aus den Patenschaften in Höhe von rund 150.000 Euro flossen direkt in die Verbesserung der Tieranlagen.

Besuch bei Pendo und Doa
Auch der EDEKA-Geschäftsleiter im Warnow Park, Stephan Cunäus, hat Nägel mit Köpfen gemacht und sich seine Tierpatenurkunde persönlich von Zoodirektor Udo Nagel abgeholt. Es ist die erste Tierpatenschaft für Pendo und Doa, zwei Afrikanische Wildhunde. Die sechsjährigen Brüder kamen aus dem dänischen Zoo Aalborg und leben seit 2017 im Zoo Rostock. Sie gehören zu der größten wild lebenden Hundeart in der afrikanischen Savanne. Das Verbreitungsgebiet der geschickten Jäger erstreckt sich über die gesamte afrikanische Savannenlandschaft. Laut Weltnaturschutzunion IUCN gilt der Afrikanische Wildhund als stark gefährdet. Ihr lateinischer Name Lycaon pictus bedeutet so viel wie „bunter Wolf“, weil das schwarze Fell der Wildhunde mit braunen, rötlichen, gelben und weißen Flecken durchsetzt ist.

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