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19.03.2021, 10:28 Uhr  //  Stadtgeschehen

Begegnungen neu entdecken

Begegnungen neu entdecken
 maxpress/Lembcke (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Schwerin - Begegnung finden da statt, wo Menschen im Kontakt miteinander sind, wo sich Worte treffen und ein Austausch von Gedanken erfolgt. Wer einer bestimmten Situation begegnet, steht womöglich vor einer bedeutenden Entscheidung. Und wo dann Verstand auf Herz trifft, der Kopf Ja sagt, der Bauch Nein, da begegnen sich auch Licht und Schatten, Hitze und Kälte. Vielleicht findet auch eine Begegnung statt, wenn Farbe auf Leinwand trifft? Eines ist sicher: Das Thema lässt viel Raum für Interpretation. Aus diesem Grund sollen Lyrik- und Prosa-Beiträge genauso wie Fotos, Malereien und Grafiken rund um „Begegnungen und Emotionen” Teil der sechsten Auflage des Lyrik-Heftes „Worttagebau” werden.

„In den vergangenen Monaten waren wir alle viel allein unterwegs. Öfter trafen wir im Vorbeigehen auf andere, ebenfalls allein oder nur zu zweit. Manchmal haben wir ein paar Wortfetzen ihrer Unterhaltung aufgeschnappt. Meist waren es Sorgen, Wut und Angst, aber auch Hoffnung, Zuversicht, Mut und Freude – Freude zum Beispiel über die gewonnene Zeit für Neues, vielleicht ein neues Hobby wie das Schreiben”, sagt Juliane Deichmann, die sich in der „Worttagebau”-Redaktion engagiert und alle Schweriner anregt, sich ebenfalls kreativ auszuprobieren.

Das war einst schließlich auch das Ansinnen von Schweriner Künstlern, darunter Manfred Thrun, Hannah Lenz sowie Evelyn und Egbert Buchberger, die das Projekt 2018 ins Leben gerufen haben. Die Idee hat mittlerweile so viel Anklang gefunden, dass Worttagebau sogar für den „Kunst und Kulturpreis 2020 der Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin“ nominiert ist.

Die sechste Auflage lädt dazu ein, Begegnungen im Alltag neu zu entdecken und diese mit Worten, Sprache oder Bildern zu beschreiben. Das können kleine Gedichte, kurze Geschichten, Fotos, idyllische Malereien und auch spannende Grafiken sein. Mitmachen darf jeder, der Figuren, Geschehnissen und Erlebnissen Leben einhauchen möchte. Ob witzig, ernst, schüchtern oder sachlich nüchtern – wer Interesse hat, greift am besten einfach zu Stift, Pinsel oder Kamera.

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