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27.06.2013, 17:05 Uhr  //  Stadtgeschehen

950.000 Euro für Umbau der Regionalen Schule Fritz-Reuter PCH

950.000 Euro für Umbau der Regionalen Schule Fritz-Reuter PCH
 cm (Bild) Innenministerium M-V (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin (ots) - Für die Erweiterung sowie den barrierearmen Umbau der Regionalen Schule Fritz-Reuter in Parchim im Landkreis Ludwigslust-Parchim zur Schaffung der Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Ganztagsangebotes sowie zur integrierten Beschulung behinderter Schüler stellt das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern Fördermittel in Form von Sonderbedarfszuweisungen in Höhe von 951.460 EUR zur Verfügung.

Innenminister Lorenz Caffier übergab heute persönlich den Bewilligungsbescheid an den Bürgermeister der Stadt Parchim Bernd Rolly.

"Bildung ist heute eine der wichtigsten Ressourcen für die Entwicklung und den Aufbau neuer, leistungsfähiger, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen. So betrachtet, stellt sich diese Baumaßnahme daher als ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres Landes dar, den das Innenministerium gerne unterstützt hat", sagte Innenminister Caffier während der Übergabe des Fördermittelbescheids. "Umso mehr freut mich, diese erfolgreichen Bemühungen nun auch mit einer finanziellen Zuwendung des Landes honorieren zu können. Ich bin davon überzeugt, dass es den rund 250 Schülerinnen und Schülern, den Pädagoginnen und -pädagogen sowie allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen möglich sein wird, unter besten Bedingungen lernen und arbeiten zu können".

Die Regionale Schule Fritz-Reuter befindet sich im Zentrum der Stadt Parchim. Sie hat eine Kapazität von insgesamt 14 Klassen der Klassenstufen 5-10. Zum Einzugsgebiet der Schule gehören die Ortsteile der Stadt Parchim, aber auch die Gemeinden Sportnitz und Rom. Um den Anforderungen an die Bildungs- und Erziehungsarbeit besser gerecht zu werden und den der Schule anvertrauten Kindern viel Bildung und sinnvolle Freizeitmöglichkeiten anbieten zu können, setzt die Schule seit dem Schuljahr 2005/06 auf das Prinzip der Ganztagsschule.

Ein besonderes Problem bei der Umsetzung des Konzeptes Ganztagsschule liegt in der gegenwärtigen räumlichen Situation an der Schule. Das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude wird dem Platzbedarf einer offenen Ganztagsschule nicht gerecht. Die Klassen- und Fachräume können nur eingeschränkt für den Ganztagsbereich genutzt werden. Zur Gewährleistung der Arbeit an der Schule ist daher die Verbesserung der Schulinfrastruktur in den Gestaltungselementen Lernen, Betreuung und Fördern, Verpflegung und Gesundheit, sowie Begegnung und Kommunikation dringend erforderlich. Die zusätzlichen Räume sollen als Schulsozialarbeiterbüro, Schülerbibliothek mit Arbeitsplätzen, Raum für Foren und Präsentationen, Computerecke und Schülerzeitungsraum genutzt werden. Aber auch Räume für Kleingruppenförderungen und Aufenthaltsräume für Fahrschüler werden den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt.

Von besonderer Bedeutung für die Stadt Parchim sind der vorgesehene barrierearme Umbau sowie die behindertengerechte Erweiterung der Schule. Durch die Umgestaltung werden wesentliche Voraussetzungen geschaffen, um der integrierten Beschulung in vollem Maße gerecht zu werden.

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