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24.07.2013, 09:55 Uhr  //  Blaulicht

Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle
 rk (Bild) PoMV (Text) // www.snaktuell.de


Brüel (ots) - Nach der halsbrecherischen Flucht eines Autofahrers am späten Dienstagabend zwischen Brüel und Warin hat die Polizei den Beifahrer stellen können. Dem Fahrer des VW mit ostfriesischem Kennzeichen gelang zunächst die Flucht, nach ihm wird gefahndet.

Ursprünglich hatte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei das betreffende Auto in Brüel wegen eines defekten Scheinwerfers kontrollieren wollen. Der Fahrzeugführer stoppte seinen Polo nach kurzer Verfolgung zunächst und trat dann aber aufs Gaspedal, als die Beamten wegen der beabsichtigten Kontrolle gerade aus dem Streifenwagen gestiegen waren. Die Polizei nahm erneut die Verfolgung nach dem Flüchtigen auf, der mit hoher Geschwindigkeit auf der B 192 in Richtung Warin davonfuhr.

Dabei erreichte der Fluchtwagen Geschwindigkeiten von rund 160 km/h. Die Ortschaft Blankenberg soll der Verdächtige dann mit etwa 140 km/h passiert haben, wobei der Fahrer kurz zuvor ein waghalsiges Überholmanöver in einer Kurve durchführte. Wenig später war es nur der schnellen Reaktion eines Motorradfahrers zu verdanken, dass es nicht zu einem vermutlich folgenschweren Zusammenstoß mit einem Krad kam. In Warin geriet der Kleinwagen dann in eine Sackgasse, worauf Fahrer und Beifahrer aus dem Auto sprangen und zu Fuß flüchteten. Während dem Fahrer die Flucht in die Dunkelheit gelang, konnte die Polizei den Beifahrer vor Ort stellen.

Auf die durch die Beamten gestellten Fragen antwortete der 22-jährige Beifahrer recht einsilbig. So will er den Fahrer nicht einmal gekannt haben. Im Auto fanden die Beamten schließlich mehrere leere Bierflaschen sowie Reste eines rauschgiftverdächtigen Pulvers. Die Fahndung nach dem Fahrer auch mittels Fährtenhund der Polizei verlief über Nacht zwar ergebnislos, jedoch gehen die Kriminalisten zwischenzeitlich konkreten Hinweisen zum verschwundenen 
Autofahrer nach. Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang jetzt unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

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