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24.07.2013, 12:26 Uhr  //  Stadtgeschehen

Groß angelegte Suche nach Vermisstem Segler

Groß angelegte Suche nach Vermisstem Segler
 cm (Bild) PoMV (Text) // www.snaktuell.de


Wolgast (ots) - Am gestrigen Abend, gg. 22:30 Uhr wurde den Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast mitgeteilt, dass ein 68-jähriger Segler vermisst wird. Der Vermisste hat mit seiner Kajütsegeljolle vom Typ FAM (5,4 m lang, 2 m breit) den Hafen von Lassan gegen 19.40 Uhr verlassen und wollte das noch nicht segelklare Boot unter Motorkraft nach Rankwitz verholen.

Seine 
Ehefrau, die mit dem PKW nach Rankwitz fuhr, meldet sich dann um 22.30 Uhr bei der Polizei, da ihr Mann im Hafen Rankwitz nicht ankam. Die umfangreiche Suchaktion mit den Booten der Wasserschutzpolizei, mit dem Seenotrettungsboot der DGzRS \"Hecht\" und später Seenotrettungsboot \"Doornkaart\" sowie dem Hubschrauber der Landespolizei blieb bis zum Morgen erfolglos. Durch Nebel behinderte Sicht zur Nachtzeit erschwerte ohnehin die Suche. Bereits in den Morgenstunden wurde die Suche durch Boote der Wasserschutzpolizei, dem Seenotrettungsboot der DGzRS \"Dora\" sowie dem Polizeihubschrauber in den relevanten Gewässern erneut begonnen. Auch der Einsatz von Polizeikräften des Polizeireviers Wolgast landseitig zur Nacht und bisher brachte keine Ergebnisse bei der groß angelegten Suchaktion.

Um 10:45 Uhr konnte der Vermisste mit seinem Boot wohlauf 
im nördlichen Peenestrom durch das Streifenboot der Wasserschutzpolizei Wolgast an Bord genommen werden. Die sofort informierte Ehefrau war endlos glücklich, ihren Mann wohlbehalten zu wissen, der gerade mit der Wasserschutzpolizei auf dem Weg zu ihr. Erneut wird sehr deutlich, dass komplexe Suchmaßnahmen mit allen \"Gliedern\" der Rettungskette auf dem Land, auf dem Wasser und natürlich auch in der Luft der Garant für einen erfolgreichen Verlauf ist.

Sichtbar wurde aber auch, dass Sportbootführer vor 
Antritt ihrer Fahrt den ordnungsgemäßen und betriebsbereiten Zustand ihrer technischen Anlage prüfen müssen, um Ausfälle zu vermeiden. Hätte der Bootsführer ein Kommunikationsmittel mitgeführt, wären Angehörige informiert gewesen und Such- und Rettungsmaßnahmen deutlich reduzierter ausgefallen.

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