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09.08.2013, 18:40 Uhr  //  Stadtgeschehen

Unbelehrbar

Unbelehrbar
 rkr (Bild) POL-HWI (Text) // polizei.mvnet.de


Boltenhagen (ots) - Durch sein unbelehrbares Verhalten musste ein 20-Jähriger die Nacht im Polizeirevier Grevesmühlen verbringen. Gegen 01:45 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis über ruhestörenden Lärm in Boltenhagen. Hier meldete ein Sicherheitsbeauftragter, dass Jugendliche im Bereich der Festspielwiese Lärm verursachen und Böller werfen.

Als Beamten eintrafen stellten sie zunächst die Personalien der vier Personen im Alter von 18 - 21 Jahren fest und erteilten der Gruppe einen Platzverweis. Erst nach ca. 30 Minuten verließ die Personengruppe den Bereich in Richtung Seebrücke. Dabei beleidigten zwei Personen aus der Gruppe vor den Augen der Beamten den Sicherheitsbeauftragten mehrfach. Bei einem Gespräch mit dem 48-jährigen Geschädigten teilte dieser mit, dass er auch gegen seinen Willen fotografiert wurde. Die Personen provozierten jedoch weiter. So kam ein 20-jähriger Mann auf die mittlerweile am Dienstfahrzeug stehenden Beamten zurück.

Es wurde erneut ein Platzverweis ausgesprochen und zu dessen Durchsetzung auch eine Gewahrsamnahme angedroht. Dieses ignorierte der Mann und beleidigte erneut den Sicherheitsbeauftragten. In der weiteren Folgte schubste der Tatverdächtige den 48-Jährigen und holte bereits zum Schlag aus. Die Beamten verhinderten den Schlag.

Der 20-Jährige versuchte nun wegzulaufen konnte aber mit körperlicher Gewalt durch die Polizisten und den Sicherheitsbeauftragten daran gehindert werden. Da er weiterhin erheblichen Widerstand gegen die Beamten ausübte, wurde dem Mann die Handfessel angelegt und dieser anschließend zum Revier nach Grevesmühlen gebracht.

Im Fahrzeug versuchte der Tatverdächtige weiter die Inneneinrichtung des Streifenwagens zu beschädigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,80 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde im Krankenhaus in Grevesmühlen durchgeführt.

Anschließend erfolgte eine Unterbringung des 20-Jährigen im Polizeigewahrsam. Auch hier verhielt sich der Mann provokant. Bei dem Versuch sich der Gewahrsamnahme zu entziehen, schlug der Mann unvermittelt einem Beamten mit der Faust ins Gesicht. In der Zeit als der Tatverdächtige in Gewahrsam saß, kamen die anderen drei Personen aus Boltenhagen und versuchten die Beamten unentwegt davon zu überzeugen, den 20-Jährigen wieder freizulassen.

Um 07:35 Uhr wurde der 20-Jährige auf der Polizeiwache von seiner Mutter abgeholt. Die Beamten fertigte eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

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