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02.03.2013, 09:46 Uhr  //  Stadtgeschehen

Der Weg zur Schule kostet Geld

Der Weg zur Schule kostet Geld
 rkr (Bild) rkr (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin – In den Großstädten ist die fahrt zur Schule kostenpflichtig, nur die Schüler in den Landkreisen bekommen per Gesetz die Fahrten kostenlos. Diese Ungleiche Behandlung sorgt seit langem für heiße Diskussionen. Doch seit der neuen Kreisreform hat sich die Lange noch etwas zugespitzt. Da bestimmte Orte ihre Kreisfreiheit verloren haben wie zum Beispiel Stralsund, Greifswald, Wismar und Neubrandenburg und dort die Eltern die großen Gewinner dieser neuen Reform wurden. Müssen Eltern und Schüler in Schwerin und Rostock ihre Tickets immer noch selber zahlen.

Was Eltern auf dem Lande nicht ausgeben müssen, trifft den Schwerinern um so härter. Jedes Jahr Kosten die Fahrten zur Schule in Schwerin insgesamt 1,3 Millionen Euro zusätzlich. In Rostock sind es sogar 2,25 Millionen Euro was die Eltern berappen müssen.

Aufgrund dieser gewaltigen Unterschiede in unserem Land, wendete sich Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und ihr Amtskollege Roland Methling an den Ministerpräsident Erwin Sellering. Doch trotz mehrfacher Diskussionen, wurde den Eltern von Seiten des Landes keine Optimalen Lösungen angeboten.

Jedes Jahr teilt das Land elf Millionen Euro an die Schulverwaltungsämter aus. Da sich der Schülerverkehr mit dem öffentlichen Nahverkehr zum großen Teil deckt, finanzieren die Landkreise ihren ÖPNV vornehmlich über diese Landesmittel. Diese Regelung im Schulgesetz sollte aufgehoben werden, so Methling und Gramkow. In der Förderung des Ausbildungsverkehrs sollten die Landkreise und kreisfreie Städte gleichgestellt sein.

In dem aktuellen Antwortschreiben weist der Bildungsminister Mathias Brodkorb alle Verantwortung von sich und verweist auf das Finanzausgleichsgesetz. Zusätzlich verweist Brokorb auf die Pro-Kopf Belastung im Schülerverkehr hin, da gerechnet auf alle Einwohner in den Kreisen eine höhere Belastung entstehen würde als in den Städten. Laut seinem Anschreiben: „Ihrem Wuunsch nach einer Vereinheitlichung der Beförderungsbedingungen vermag ich …nicht zu entsprechen.“

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