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06.09.2013, 16:59 Uhr  //  Kultur

Podiumsgespräch in Stralsund zu „Fischerei und Aquakultur“

Podiumsgespräch in Stralsund zu „Fischerei und Aquakultur“
 DMM (Bild) + (Text) // snaktuell.de


Stralsund - Zum mittlerweile 14. Podiumsgespräch, das sich in diesem Jahr mit „Fischerei und Aquakultur – Chancen und Risiken im Ostseeraum“ befasste, konnten am Mittwoch 120 Vertreter von Behörden, Vereinen und Verbänden sowie aus Fischerei und Fischereiforschung im Forum MEERESMUSEUM in Stralsund begrüßt werden. Schon die beachtliche Teilnehmerzahl vermittelte die Aktualität der Thematik und den Gesprächsbedarf, um das gegenseitige Verständnis bzw. die Akzeptanz für unterschiedliche Positionen zwischen den Beteiligten zu fördern.

Auch Museumsdirektor Dr. Harald Benke zeigte sich erfreut über die positive Resonanz und beschrieb das Deutsche Meeresmuseum als Forum und Plattform, um in einen konstruktiven Dialog zu treten. Auch hier kommt die Stiftung ihrer Funktion als (Ver-)Mittler zwischen Praxis, Forschung und Öffentlichkeit nach. Neu bei der diesjährigen Veranstaltung war die Kombination von Podiumsgespräch und Dialogforum mit der EUCC – Die Küsten Union Deutschland e. V., deren Grundanliegen eine nachhaltige Entwicklung der Meere und Küsten – sowohl national als auch international – ist.

Alle Anrainerstaaten der Ostsee betreiben traditionell Fangfischerei. Gleichzeitig werden große Mengen an Fisch und Meeresfrüchten importiert. Welche Rolle die Aquakultur zukünftig spielen kann, insbesondere im Ostseeraum, und welche Potentiale und Probleme damit verbunden sind, darüber informierten während der Veranstaltung Wissenschaftler und Experten. In den Fachvorträgen und der anschließenden Diskussion ging es um den aktuellen Stand und die Zukunftsmöglichkeiten von Fischerei und Aquakultur.

Als Fazit wurde u. a. formuliert, das Bewusstsein für nachhaltige Fischereimethoden im Allgemeinen und für die Aquakultur im Besonderen zu entwickeln – sowohl beim Produzenten als auch beim Verbraucher. Gleichzeitig gibt es Problemfelder, wie Umweltauswirkungen, Quotenmanagement und illegale Fischerei. Daher müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Fortbestand von handwerklicher Fischerei und eine zukunftsfähige Aquakultur ermöglichen.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Gewinner des Fotowettbewerbs „Fischerei & Aquakultur“ bekannt gegeben und die gleichnamige Fotoausstellung im MEERESMUSEUM eröffnet. Unter dem Schirm des EU-Projektes AQUAFIMA hatte EUCC – Die Küsten Union Deutschland e. V. (EUCC-D) in Kooperation mit dem Deutschen Meeresmuseum und der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern den Fotowettbewerb ausgelobt. Eingereicht wurden 435 Beiträge, welche die facettenreiche Thematik und ihre globale Bedeutung widerspiegeln. Über 40 großformatige Fotos, die von einer fünfköpfigen fachkundigen Jury ausgewählt wurden, sind nun in der von EUCC-D präsentierten Sonderausstellung im Bistro des MEERESMUSEUMs täglich ab 10:00 Uhr zu sehen. Dabei sind es oftmals die Geschichten hinter den Bildern, die den Betrachter „berühren“ und nicht nur das Fotomotiv an sich. Ergänzend informieren Poster zum Thema Aquakultur. Die Ausstellung ist bis einschließlich 20. Oktober 2013 im MEERESMUSEUM zu Gast.

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