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01.10.2013, 14:01 Uhr  //  Stadtgeschehen

Feuerwehrleute sollen auch finanzielle Anerkennung erhalten

Feuerwehrleute sollen auch finanzielle Anerkennung erhalten
 rkr (Bild) regierung-mv (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin (ots) - Angehörige der Feuerwehren sollen für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement nicht nur das Brandschutz-Ehrenzeichen als symbolische Anerkennung und Wertschätzung erhalten, sondern damit verbunden auch eine finanzielle Anerkennung in Form einer Jubiläumszuwendung. Dazu hat die Landesregierung auf ihrer heutigen Kabinettssitzung einem Gesetzentwurf aus dem Ministerium für Inneres und Sport zugestimmt.

\"Die Frauen und Männer in den Feuerwehren müssen sich immer wieder bei Einsätzen physischen und psychischen Ausnahmesituationen stellen und leisten dabei Hervorragendes. Hinzu kommen unzählige Stunden für Übungen und Ausbildung. Diese besondere Einsatzbereitschaft im Dienste der Gemeinschaft soll auch besonders anerkannt werden\", sagte Innenminister Lorenz Caffier heute in Schwerin.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass bei ehrenamtlicher Tätigkeit die Verleihung des Brandschutz-Ehrenzeichens für 10-, 25- und 40-jährigen aktiven Dienst in der freiwilligen Feuerwehr mit einer Jubiläumszuwendung verbunden wird. Die Zuwendung soll 100 EUR für 10 Dienstjahre, 200 EUR für 25 Dienstjahre und 250 EUR für 40 Dienstjahre betragen.

Minister Caffier bekräftigte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Verantwortung und das Engagement der Landesregierung gemeinsam mit den Kommunen für einen wirksamen Brandschutz. \"Wir stoßen heute aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung und sinkender Bevölkerungszahlen auch im System des flächendeckenden Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung zunehmend an Grenzen. Dieser Herausforderung müsse wir uns gemeinsam stellen. Die Landesregierung hat deshalb auch in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, das Ehrenamt weiter zu unterstützen.\"

Um eine gesetzliche Grundlage für die Gewährung einer Jubiläumszuwendung zu haben, muss das Brandschutz-Ehrenzeichen-Gesetz aus dem Jahr 1993 geändert werden. Finanziert werden die Jubiläumszuwendungen über den Landeshaushalt, dafür sollen jährlich rund 300.000 EUR in den neuen Doppelhaushalt eingestellt werden.


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