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25.10.2013, 13:07 Uhr  //  Kultur

Endspurt für Fotoschau im NAUTINEUM über Schiffwracks

Endspurt für Fotoschau im NAUTINEUM über Schiffwracks
 J. Hohmuth/zeitort.de (Bild) DMM (Text) // snaktuell.de


Stralsund, 25.10.13 - Nur noch wenige Tage sind im Stralsunder NAUTINEUM auf dem Kleinen Dänholm faszinierende Fotografien zu sehen, die „Wracks am Ende der Welt“ dokumentieren.

Keine Meerespassage ist gefährlicher als die Route um Kap Hoorn, wo rund 800 Schiffe und 10 000 Menschen im Meer verschwanden. Dieses raue Seegebiet zählt zu den größten Schiffsfriedhöfen der Welt. Es erstreckt sich von der Antarktis bis nach Feuerland und zu den Falklandinseln. Der Großsegler „Susanna“ benötigte 1905 für die von Regen, Kälte, Strömungen und Eisbergen erschwerte Fahrt 99 Tage. Viele Schiffe kamen nie an der amerikanischen Westküste an.

Jürgen Hohmuth hat die bizarre Felslandschaft mit ihren auf Riffs und Sandbänken gestrandeten Wracks fotografiert: riesige Kähne und verwitterte Walfänger als beeindruckende Zeugnisse dieses Mythos.

Die Fotoausstellung ist bis einschließlich 31. Oktober 2013 täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr im NAUTINEUM geöffnet.

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