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27.10.2013, 10:26 Uhr  //  Stadtgeschehen

Polizeieinsatz zum Fußballspiel F.C. Hansa Rostock

Polizeieinsatz zum Fußballspiel F.C. Hansa Rostock
 SN-Aktuell (Bild) PoMV (Text) // www.snaktuell.de


Rostock (ots) - Zu der gestrigen Fußballbegegnung des F.C. Hansa Rostock gegen den Halleschen FC reisten ca. 1.100 Gästefans in die Hansestadt Rostock. Die Anreise der Gästefans, sowie der für die Gäste eingerichtete Shuttle zur DKB-Arena verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Aufgrund von Zugverspätungen  erreichten ca. 150 Gästefans erst um 14:30 Uhr die DKB-Arena. Diese versuchten mit Eintreffen im Stadion die Einlasskontrollen zu umgehen, indem sie massiv Druck auf die technischen Einrichtungen und den Ordnungsdienst ausübten. Durch ein schnelles Eingreifen von Polizeikräften wurde dies jedoch verhindert.

Hallenser Fans, die sich bereits im Gästeblock befanden, verließen den Zuschauerbereich und bewarfen die Einsatzkräfte mit diversen Gegenständen.

Das Spiel sahen insgesamt 11.000 Zuschauer, davon 1.100 Gästefans.

Während des Spieles kam es zu gegenseitigen Provokationen und mehrfaches Zünden von Pyrotechnik im Gästeblock.

Nach dem Spiel suchten  ca. 150 gewaltbereite Anhänger des F.C. Hansa Rostock zielgerichtet die direkte Konfrontation mit den Gästefans. Auch hier schritt die Polizei konsequent ein und ein direktes Aufeinandertreffen von Anhängern beider Vereine konnte verhindert werden. Hierbei wurden die Polizeikräfte massiv mit Steinen und Pyrotechnik beworfen. Durch die Einsatzkräfte wurde die Identität von insgesamt 151 Personen festgestellt. Es besteht der Verdacht des schweren Landfriedensbruches, Ermittlungen hierzu dauern an.

Während des Shuttles der Gäste zum Hauptbahnhof Rostock sind mehrere Scheiben eines Busses durch Hallenser Fans zerstört worden.

Die Abreise der Gästefans verlief ohne weitere Zwischenfälle.

Für die vom DFB als Spiel mit Sicherheitsstufe I (Spiel mit erhöhtem Risiko) eingestufte Begegnung waren insgesamt 1.240 Beamte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt  und der Bundespolizei im Einsatz.


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