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03.11.2013, 15:18 Uhr  //  Blaulicht

Unfälle hielten Rettungsdienst und Polizei in Atem

Unfälle hielten Rettungsdienst und Polizei in Atem
 db (Bild) POL-HRO (Text) // presseportal.de


Gadebusch (ots) - In der Nacht zum Sonntag informierte gegen 01:45 Uhr ein 18-jähriger Zeuge den Polizeinotruf 110, dass er neben der Kreisstraße 29 von Klein Welzin in Richtung Lützow (B 104) ein auffällig stehendes Fahrzeug festgestellt hat. Der Mann berichtete weiter, dass an dem PKW Audi A 6 Unfallspuren zu sehen sind. Jedoch befanden sich keine Insassen im Unfallauto. Der junge Schweriner stellte Blutspuren am ausgelösten Fahrerairbag fest.

Die sofort eingesetzten Polizeibeamten machten sich auf die Suche nach möglichen verletzten Personen. Die beiden osteuropäischen Leiharbeiter konnten in ihrer Unterkunft schwer verletzt aufgefunden werden. Hierbei handelte es sich um einen 51-jährigen Mann und dessen 27-jährigen Sohn. Nach einer Notoperation schwebt der Vater inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Der Sohn erlitt einen Rippen- sowie Nasenbeinbruch infolge des Unfalls. Die beiden schwer Verletzten werden im Helios-Klinikum Schwerin stationär behandelt. Ihr am Unfallort festgestelltes Fahrzeug war nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.

Kurz nach 02:00 Uhr ging in der Leitstelle des Polizeipräsidiums Rostock ein weiterer Notruf ein. Der aus Renzow stammende Zeuge meldete einen Verkehrsunfall. Ein PKW Peugeot 306 kollidierte mit einem Straßenbaum, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 44-jährige Fahrer wurde durch die eingesetzten Rettungskräfte aus dem Fahrzeug geborgen und wird ebenfalls in dem HELIOS-Klinikum Schwerin medizinisch versorgt. Er war zum Zeitpunkt seiner Rettung nicht ansprechbar und hatte eine Blutalkoholkonzentration von 2,8 Promille. Auch dieser Mann ist ein osteuropäischer Leiharbeiter und lebt in der gleichen Unterkunft.

Auf dem Weg zu den beiden zuvor genannten Unfallstellen entdeckten die Rettungskräfte einen dritten verunfallten PKW. Der beschädigte grüne VW Passat stand verschlossen und ohne Fahrzeuginsassen auf der Strecke von Klein nach Groß Welzin.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Trunkenheit im Verkehr und wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort aufgenommen. Alle verunfallten Personen sind in einem regionalen Landwirtschaftsbetrieb tätig und dort auch untergebracht. Zwei der drei Unfallautos sind Eigentum dieser Firma.

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