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05.03.2013, 23:22 Uhr  //  Blaulicht

Versuchte Erpressung

Versuchte Erpressung
 SN-Aktuell (Bild) polmv (Text) // www.snaktuell.de


Wismar - Am Dienstagmorgen kam es in Wismar zu einem Erpressungsversuch, bei dem der unbekannte Tatverdächtige einen 72-jährigen Wismarer so um sein Geld bringen wollte. Gegen 09:30 Uhr erhielt der 72-Jährige von einer unbekannten Person einen Anruf. Die unbekannte Person gab dabei an von der Rentenversicherung zu sein. Weiter teilte die Person mit, dass der 72-Jährige einmal Jackpot gespielt haben soll. Nun solle der Mann 4.950 Euro zuzüglich 250 Euro Bearbeitungsgebühr nach Thailand über die Western Union überweisen. Als Zeitpunkt der Überweisung wurde 12:00 Uhr genannt. Dabei drohte der Unbekannte, falls das Geld nicht überwiesen wird, damit, dass die Rentenansprüche bei der Deutschen Rentenversicherung um fast 650 Euro monatlich gekürzt werden würden. Während des Gespräches wurde der 72-Jährige mit einem „Rechtsanwalt einer Kanzlei“ verbunden, welche den Vorgang anscheinend bearbeiten soll. Der Anrufer gab noch eine Fax-Nr. mit einer 030-Vorwahl mit, die bei der Überweisung mit anzugeben sei. Der 72-Jährige informierte anschließend gleich die Polizei.

Die Polizei warnt vor dieser Art der Erpressung. Bei geforderten Geldüberweisungen ins Ausland immer misstrauisch sein. Lassen sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Sie können das Gespräch jederzeit durch Auflegen des Hörers unterbrechen und so den Überraschungseffekt des Anrufers unterbrechen. Bei Bedarf steht die Polizei rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung.

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