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09.03.2013, 21:08 Uhr  //  Politik

Gesetzliche Regelungen zur Katzenkastration gefordert

Gesetzliche Regelungen zur Katzenkastration gefordert
 TASSO (Bild) TASSO (Text) // tasso.net


Hattersheim/Berlin – Vertreter des Bündnis „Pro Katze“ haben gestern Nachmittag über 150.000 Unterschriften an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser, übergeben. Mit der Aktion fordern die Tierschützer gesetzliche Regelungen zur Einführung einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hauskatzen mit Freigang, um damit die Überpopulation und das daraus resultierende Elend der Streunerkatzen in Deutschland nachhaltig einzudämmen. Die Unterschriften wurden vom Bündnis „Pro Katze“ im Laufe eines Jahres gesammelt, darüber hinaus wurden im Rahmen der Aktion auch 54.000 Unterschriften der Katzenhilfe Westerwald übergeben. Das Bündnis „Pro Katze“ ist ein Zusammenschluss der drei großen Tierschutzorganisationen , TASSO e.V., VIER PFOTEN und dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt).

„In Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße – immer auf der Suche nach Futter. Sie sind ausgemergelt, schwach und krank. Viele gehen qualvoll zu Grunde, verhungern oder erfrieren“, so Projektleiterin Sandra Hönisch von VIER PFOTEN. Die Ursache dieses Tierleids sind unkastrierte Hauskatzen: Nur wenige Menschen lassen ihre Katze kastrieren; so zeugen Freigänger weiter Nachwuchs mit Streunern, und die Streunerkatzen vermehren sich immer weiter. Die Zahl der Nachkommen von nur einer Katze steigt so nach nur vier Jahren in die Tausende. „Die Einführung einer flächendeckenden Kastrationspflicht würde dieses Problem nachhaltig lösen“, sagt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von Tasso e.V. „Wir bedanken uns bei allen Tierfreunden aus ganz Deutschland, die unsere Unterschriftenaktion unterstützt haben“, sagt Claudia Lotz vom bmt.

Bildzeile (v.l.n.r.): Mike Ruckelshaus (TASSO e.V.), Sandra Hönisch (Vier Pfoten), Peter Bleser (parlamentarischer Staatssekretär im BMELV, Foto 2), Claudia Lotz (Bund gegen Missbrauch der Tiere)


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