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09.02.2014, 18:18 Uhr  //  Stadtgeschehen

Bütikofer und Hässelbarth kandidieren für MV

Bütikofer und Hässelbarth kandidieren für MV
 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben am Wochenende auf ihrem Bundesparteitag in  Dresden das Progamm und die Liste zur Europawahl am 25. Mai 2014 beschlossen. Claudia Müller, Landesvorsitzende der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern, begrüßte die Ergebnisse des Parteitags. Die Interessen Mecklenburg-Vorpommerns würden bei der anstehenden Europawahl programmatisch und personell hervorragend durch die Grünen vertreten:

"Wir Grüne wollen ein besseres Europa. Dafür liefert das in Dresden beschlossene Europawahlprogramm viele gute Handlungsansätze. Wir wollen beispielsweise eine europäische Agrarpolitik, die regionale Produzenten qualitativ hochwertiger Lebensmittel unterstützt. Durch gezielte Förderung wollen wir ländliche Infrastrukturen, wie wir sie in Mecklenburg-Vorpommern haben, erhalten und verbessern. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich klar für das vollständige Verbot von  gentechnisch veränderten Pflanzen ein. Wir kämpfen für einen europaweiten Atomausstieg und eine europäische Energiewende. Das heißt auch, dass wir Städten und Gemeinden durch unbürokratischere Förderinstrumente für energieeffiziente Vorhaben bei der Energiewende unter die Arme greifen wollen", betont Müller. "Wir freuen uns, dass zur Europawahl mit Reinhard Bütikofer und Ralf-Peter Hässelbarth zwei starke Kandidaten für Mecklenburg-Vorpommern antreten, die glaubwürdig für unsere grüne Politik stehen."

Reinhard Bütikofer (MdEP), der bereits am Samstag (8. Februar) mit 79,2 Prozent der gültigen Stimmen auf Platz 4 der Grünen Europaliste gewählt worden war, bedankte sich für die Unterstützung und umriss seine Vorhaben für die kommende Legislatur: "Ich freue mich über das Vertrauen der Delegierten für meine Kandidatur und für Ralf-Peter Hässelbarth. Als Kandidaten für Mecklenburg-Vorpommern wollen wir dazu beitragen, dass wir ein gutes grünes Ergebnis erreichen. Ich freue mich darauf, mich auch weiterhin in Brüssel und Strasbourg für innovative europäische Industriepolitik, für eine Stärkung der Energie- und Rohstoffeffizienz und als Ansprechpartner für die Belange der Bürgerinnen und Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern einsetzen zu können."

Mit Ralf-Peter Hässelbarth kandidiert erstmals ein Mitglied der Grünen in  Mecklenburg-Vorpommern für die Europawahl. "Neuling" Hässelbarth, der mit überzeugenden 65 Prozent der Stimmen auf Platz 18 der Europaliste gewählt wurde, begründete sein Engagement: "Ich  möchte, dass die Europäische Union demokratischer wird - und zwar von unten nach oben, aus den Kommune hier im Land heraus bis nach Brüssel. Dazu braucht es vor  allem mehr Rechte für das Europäische Parlament. Ich will mich aber auch dafür einsetzen, dass wir in den Kommunalparlamenten und im Landtag künftig mehr auf die Einhaltung von EU-Regelungen beispielsweise zum Verbraucherschutz, der Ressourcenschonung oder zur Anerkennung von Bildungsabschlüssen achten", so Hässelbarth. "Wir brauchen ein starkes Europa der Regionen. Dafür werde ich mich im Europa- und Kommunalwahlkampf mit aller Kraft einsetzen", Hässelbarth weiter.

Der  Landesverband Mecklenburg-Vorpommern von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte die Bewerbungen von Reinhard Bütikofer (MdEP), Elisabeth Schroedter (MdEP) und Ralf-Peter Hässelbarth für die Liste der Grünen zur Europawahl 2014 unterstützt.  Entsprechende Voten hatten die Delegierten auf einem Landesparteitag im  August vergangenen Jahres in Neustrelitz ausgesprochen.

Bütikofer vertritt bereits seit 2009 die Interessen Mecklenburg-Vorpommerns im Europäischen Parlament und unterhält ein Wahlkreisbüro in Schwerin.

Der 1952 geborene Ralf-Peter Hässelbarth lebt in Burg Stargard und ist Mitglied des Grünen Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte. Er war Mitbegründer der Grünen Partei der DDR und von Bündnis 90. Heute ist er u.a. Vertreter des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei der Europäischen Grünen Partei.

Schroedter hatte ihre Kandidatur im Laufe der Aufstellungswahlen nicht aufrecht erhalten. Schroedter war seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments und hatte sich dort als Sozialpolitikerin einen Namen gemacht. Sie gehörte zu den Gründerinnen der der ostdeutschen GRÜNEN.

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