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12.02.2014, 14:26 Uhr  //  Stadtgeschehen

Mehr als 9.000 Arbeitnehmer sind 60 Jahre und älter

Mehr als 9.000 Arbeitnehmer sind 60 Jahre und älter
 rkr (Bild) Techniker Krankenkasse (Text) // tk.de


Schwerin - Die Unternehmen in Schwerin und den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim werden nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) zunehmend von älteren Beschäftigten geprägt. Im Jahr 2012 waren 9.128 Arbeitnehmer 60 Jahre oder älter (Schwerin: 3.097, Nordwestmecklenburg: 2.457, Ludwigslust-Parchim: 3.574). 2011 waren es noch 7.608 (Schwerin: 2.593; Nordwestmecklenburg: 2.078, Ludwigslust-Parchim: 2.937). Somit ist die Zahl der Beschäftigten der „Generation 60 Plus“ um fast 20 Prozent gestiegen. Die TK beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes Mecklenburg-Vorpommern.

„Die Altersstruktur in den Belegschaften ändert sich kontinuierlich. In den vergangenen zwölf Jahren hat sich die Zahl der Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern ab 60 Jahren fast vervierfacht“, so Prof. Dr. Volker Möws, Leiter der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. Waren im Jahr 2000 noch rund 1,5 Prozent der Beschäftigten über 60 Jahre alt, so waren es 2012 bereits 5,9 Prozent. Im Jahr 2012 waren knapp 532.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, davon rund 152.000 in Schwerin, Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim, sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie eine Forsa-Umfrage der TK zeigt, sind die „Silver Worker“ motiviert und leistungsbereit. Die Beschäftigten der Generation "60 plus" fühlen sich durch die Arbeit deutlich weniger belastet als die jüngeren Kollegen obwohl sie mehr arbeiten. Während von den älteren Beschäftigten nur rund 40 Prozent angaben, sich durch die Arbeit gestresst zu fühlen, waren es bei den Beschäftigten unter 35 Jahren immerhin 70 Prozent. Jeder sechste ältere Arbeitnehmer kommt auf eine Wochenarbeitszeit von  51 Stunden und mehr, bei den jüngeren ist das nur bei jedem zehnten der Fall.

„Die zunehmende Lebens- und Berufserfahrung führt oftmals dazu, dass die Arbeitsbelastung und Informationsflut besser verarbeitet werden können“, betont Möws. „Das macht ältere Beschäftigte in vielen Unternehmen zu wertvollen Mitarbeitern.


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