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08.02.2013, 23:24 Uhr  //  Stadtgeschehen

Zwei Milchtransporter landen im Straßengraben

Zwei Milchtransporter landen im Straßengraben
 SN-Aktuell (Bild) Polizeipräsidium Rostock (Text) // www.snaktuell.de


Nordwestmecklenburg - Gegen 11:15 Uhr fuhr der 48-jährige Fahrer eines Fahrzeuggespanns (Tankfahrzeug mit Tankanhänger) auf der Landesstraße 1 in Richtung Schönberg. Auf Höhe der Ortschaft Reddingsdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) kam er aus bisher nicht bekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend überquerte das Gespann den Kreuzungsbereich und fuhr eine Böschung herunter. Der Transporter kippte den Abhang herunter auf die angrenzende Koppel. Hier kam das Tankfahrzeug auf dem Dach zum Liegen. Der ebenfalls mit Milch gefüllte Tankanhänger stürzte auf die Seite. Teile der Tankfüllung liefen aus und sickerten in den Erdboden. Der Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen. Nach seiner medizinischen Behandlung konnte er das Grevesmühlener Krankenhaus wieder verlassen. Am Fahrzeuggespann entstand Totalschaden von etwa 100.000 Euro.

Etwa 15 Minuten später ereignete sich auf der gleichen Landesstraße 1 in entgegengesetzter Richtung (Ratzeburg) ebenfalls ein Verkehrsunfall. Hier geriet ein LKW mit Sattelanhänger nahe der Ortschaft Rieps nach rechts von der Straße ab. Die rechten Räder des mehrere Tonnen schweren Transporters sackten sofort in den aufgeweichten Boden neben der Straße ein. Der 30-jährige Fahrer der Zugmaschine hatte keine Chance, sein Gespann wieder auf die befestigte Straße zu lenken. Er kollidierte frontal mit einem Straßenbaum. Der junge Mann blieb unverletzt, jedoch entstand ein Sachschaden von etwa 60.000 Euro.

Die Unfallstelle ist seit 12:15 Uhr zwischen den Ortschaften Reddingsdorf und Rieps voll gesperrt. Die Bergung des Tankfahrzeuges mit Anhänger dauerte bis 14:20 Uhr an. Die Bergung des Fahrzeuggespanns nahe der Ortschaft Rieps dauert gegenwärtig noch an. Der Sattelanhänger hat mehrere Tonnen Milch in Tetra-Paks transportiert, die nun sehr aufwendig umgeladen werden müssen. Erst dann kann der Anhänger und die Zugmaschine aus dem Straßengraben geborgen werden.

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