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13.04.2014, 18:03 Uhr  //  Stadtgeschehen

Anerkennung für die Radverkehrspolitik

Anerkennung für die Radverkehrspolitik
 SN-Aktuell (Bild) regierung-mv.de (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Im Rahmen des Fahrradmonitors 2013, den der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club im Auftrag der Bundesregierung alle 2 Jahre durchführt, stufen 43% der Befragten die Landesregierung als fahrradfreundlich bzw. sehr fahrradfreundlich ein. Das ist die mit Abstand höchste Zufriedenheit im Bundesländervergleich.

Die repräsentative Umfrage wurde im Herbst vergangenen Jahres durchgeführt. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen des Bund-Länder-Arbeitskreises Radverkehr diskutiert.

Erkenntnis des Monitors ist, dass das Fahrrad ein beliebtes und bereits häufig genutztes Verkehrsmittel ist. Viele weitere Menschen wollen Rad fahren, fühlen sich jedoch nicht sicher. Insbesondere das Fahren auf Straßen oder schlechten Radwegen halten Menschen von einer regelmäßigen Nutzung des Fahrrads ab. Weitere Gründe seien fehlende Fahrradabstellanlagen und ein mangelndes Miteinander im Straßenverkehr.

Immer höher wird der Anteil der Radfahrer, die intermodal unterwegs sind, also das Rad mit Bus oder Zug kombinieren. Allerdings ist die Zufriedenheit an Bahnhöfen und Haltestellen hinsichtlich der Abstellsituation eher gering.

"Das Fahrrad als Verkehrsmittel hat einen großen Stellenwert für die Landesregierung. Wir sind ein Land von Radfahrern und für Radfahrer. Dem trägt unsere Politik Rechnung. Wir investieren mit dem aktuellen Doppelhaushalt gezielt in den Lückenschluss des Radverkehrsnetzes. Darüber hinaus hat das Land die Federführung bei einem bundesweiten Modellversuch übernommen, um außerorts Schutzstreifen für Radfahrer zum Einsatz zu bringen.", erläutert Landesverkehrsminister Christian Pegel.

Derzeit findet eine Erfassung aller Wege, die für den Radverkehr nutzbar sind, statt. Neben "klassischen" Radwegen gehören dazu touristische Radwege, ländliche Wege, Waldwege, und ähnliches. Alle diese Wege werden derzeit kartiert und datentechnisch für ein online-Portal aufbereitet. Bis zum Ende dieses Jahres wird dann das digitale Radverkehrsnetz des Landes online bereitgestellt. Dann gibt es auch die Möglichkeit einer Routenplanung für Radfahrende.

Als zweites wird das sogenannte Hauptnetz des Radverkehrs in MV erfasst. Die Ämter für Raumordnung schauen dazu, auf welchen Achsen bzw. innerhalb welcher Korridore die zentralen Orte des Landes mit dem Fahrrad unter raumordnerischen Gesichtspunkten zu verknüpfen sind. Dabei orientiert man sich an den vorhanden (Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeinde-)Straßen. Bis Ende Mai wird das sogenannte Hauptnetz komplett vorliegen. Dann soll in den Regionen gemeinsam mit der Straßenbauverwaltung überprüft werden, welche Abschnitte innerhalb dieses Netzes noch nicht sicher per Rad zu befahren sind. Es wird dabei anhand des Hauptnetzes zu prüfen sein, wo es bereits straßenbegleitende Radwege gibt; wo die Verkehrsbelegung so gering ist, dass man bereits jetzt sicher mit dem Rad unterwegs ist; wo man möglicherweise mit Schutzstreifen die Sicherheit erhöhen könnte und wo es alternative parallele Wegeführungen zu Straßen gibt, die man mit dem Rad nutzen könnte. Im Ergebnis dieser Prüfung wird man dann Abschnitte festmachen können, bei denen als letzte – weil aufwendigste und teuerste – Maßnahme ein straßenbegleitender Radweg gebaut wird.

"Dort, wo etwa ein ländlicher Weg, den man mit dem Fahrrad sicher nutzen kann, parallel zu einer stark befahrenen Straße verläuft, muss kein Radweg gebaut werden", so Pegel.

Neben dem gezielten Lückenschluss im Radverkehrsnetz werden aus Gründen der Verkehrssicherheit weitere straßenbegleitende Radwege gebaut. In diesem Jahr sind folgende Maßnahmen an Landesstraßen geplant:

L-Str.

Bezeichnung der Maßnahme

L 01

Radweg Dassow - Klütz, BA 1.2, 2 und 4.2

L 20

Radweg Basepohl bis B 108

L 21

Radweg Prerow - Wieck 2. BA

L 34

Radweg Feldberg Erdamm bis Wittenhagen

L 35

Radweg Helmshagen bis OU HGW

L 102

Radweg Klueß - Lübow

L 191

Radweg Dummertorf - GG Beslin

L 202

Rad-/Gehweg Waren - Abzw. MÜR 6 Rtg. Torgelow

L 211

Radweg Nicolajewskisiedlung bis L 21

L 221

Radweg Rövershagen-Niederhagen

L 266

Radweg Zirchow - Korswand

L 296

Rradweg Rambin - Samtens


Im Bereich der Bundesstraßen sollen über 5 Mio. € insgesamt investiert werden, die sich auf folgende bereits laufende und neue Maßnahmen aufteilen:

B 5     Radweg B5/K33 Hornkaten-Abzw. L04 Picher

B 103 Radweg Charlottenthal - Hoppenrade 2.BA

B 104 Radweg Papendorf - Pasewalk

B 104 Rad-/Gehweg Plöwen - Bismark

B 104 Radweg Nesow-Abzw. Möllin

B 104 Radweg Malchin - Stavenhagen

B 105 Radweg Bentwisch - Altheide 3.+4.BA

B 105 Radweg Kummerow-Martensdorf

B 105 Radweg Tempel Ost-Altenwillershagen

B 105 Radweg Bad Doberan - Kröpelin 2. BA

B 106 Radweg Kirch Stück-Lübstorf

B 106 Radweg Lübstorf-Zickhusen 2.BA

B 108 KP Waren,Gewerbegebiet Rothegrund, Kostenbet. Radwegeanteil

B 110 Radweg Zecherin-Usedom

B 110 Radweg Dargun - Zarnekow - Deven

B 111 Radweg Züssow-Thurow

B 111 Radweg Möskenweg - OA Zinnowitz

B 111 Radweg OA Züssow - Knoten B109/B111

B 192 trassenferner Radweg Waren-Schmachthagen-Neu Schloen, 2. BA Schmachthagen-Neu Schloen

B 194 Radverkehrsanlage Negast-Abzw. Seemühl

B 194 Radweg Lückenschluss Steinhagen

B 194 Radweg Meyenkrebs - Abzw. Rustow

B 195 Radweg Vorderhagen - Lgrz NS

B 196 Radweg Zirkow - Serams

B 196 Radweg Abzweig L 293 Karow-Abzweig RÜG 16 Zirkow

B 198 OD Bredenfelde RW Anteil

B 198 KP mit MÜR 25 Abzw.Käselin

B 198 Radweg Knoten L 252 Kl.Trebbow Umbau B 198n

B 198           OD Carpin Radwegeanteil

B 208 Radweg Bobitz-Beidendorf-Metelsdorf

B 321 Radweg Abzw.Suckow-Pinnow-Crivitz

B 321 Radweg Bandenitz - Warsow - Pampow

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