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26.05.2014, 11:31 Uhr  //  Sport

Was macht eigentlich… Berit Kauffeldt?

Was macht eigentlich… Berit Kauffeldt?
 SSC (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - In unserer Reihe „Was macht eigentlich…?“ haben wir mit der ehemaligen SSCSpielerin Berit Kauffeldt gesprochen. Sie spielte von 2007 bis 2012 für den
Schweriner SC, mit dem Sie 3-mal die deutsche Meisterschaft und 1-mal den DVV
Pokalsieg feiern konnte.

1. Hallo Berit, wie geht’s dir?

Berit Kauffeldt: „Gerade geht es mir sehr gut, ich habe den Vormittag frei und
genieße die Sonne auf unserer Terrasse. Nebenbei beantworte ich ein paar Fragen
des SSC, es könnte schlimmer sein.“

2. Wo lebst du momentan, für welche Mannschaft läufst du auf?

Kauffeldt: „Ich spiele für IMOCO Volley Conegliano und wohne in einem kleinen
Nachbarort von Conegliano mit meinem Freund zusammen. Die Umgebung ist
wirklich wunderschön, denn bis Venedig ist es gerade mal eine halbe Stunde und die
hiesigen Weinberge sind mit dem Auto auch in fünf Minuten zu erreichen.“

3. Wie hast du dich in deiner neuen Umgebung in Italien eingelebt, wie läuft es
sportlich?

Kauffeldt: „Ich habe mich wirklich schnell hier eingelebt, zum einen, weil ich die
Sprache schon recht gut beherrscht habe, aber vor allem auch, weil die Fans sehr
freundlich sind und der Verein professionell arbeitet. Das Umfeld ist also eigentlich
wie in Schwerin.

Sportlich läuft es ebenfalls gut. Ich bin mit der Erwartung nach Conegliano
gekommen, recht wenig zu spielen, weil ich zwei starke und erfahrene
Mittelblockerinnen vor mir hatte. Eine davon hat sich schon nach einigen Spielen an
der Achillessehe verletzt und so hatte ich die Chance zu zeigen, was ich kann. Da
das Pensum mit nur zwei Mittelblockerinnen nicht zu schaffen war, hat mein Verein
Anfang des Jahres noch eine Amerikanerin verpflichtet. Seitdem spiele ich wieder
etwas weniger, profitiere aber von unserem hohen Trainingsniveau, bei dem ich
täglich mein bestes geben muss.

Nach der Vizemeisterschaft im letzten Jahr, sollte in diesem Jahr die Meisterschaft
nach Conegliano geholt werden. Leider sind wir aber im Halbfinale der Playoffs
gegen Busto ausgeschieden“

4. Du hast warst sehr erfolgreich mit dem Schweriner SC, hast Titel um Titel
gewonnen. Warum hast du Deine Heimat verlassen? Brauchtest du eine neue
Herausforderung in Italien?

Kauffeldt: „Nach fünf schönen Jahren mit dem SSC hatte ich Lust ein anderes Land
zu sehen und eine neue Herausforderung anzunehmen, andere Leute, Trainer,
Sitten und Mitspielerinnen kennen zu lernen. Ich finde, wenn man so eine Möglichkeit
durch den Sport bekommt, tut man gut daran sie anzunehmen! Bisher habe ich die
Entscheidung jedenfalls noch nicht bereut.“

5. Hast du noch viel Kontakt zu deinen ehemaligen Mitspielerinnen vom SSC?

Kauffeldt: „Ja, zu einigen schon. Heute habe ich seit längerem einmal wieder mit
Denise Hanke gesprochen. Aber auch Julia Retzlaff liegt mir noch sehr am Herzen,
seine alten Zimmerpartner vergisst man halt nicht so schnell. Und natürlich bin ich
auch mit Kathleen Weiß in Kontakt, die ja bei einem unsere Ligakonkurrenten
Bergamo spielt. Der Kontakt in die Heimat ist mir wichtig und ich freue mich immer
über Neuigkeiten aus Schwerin und Volleyball-Deutschland.“

6. Wie sehr verfolgst du die Spiele des Schweriner SC??

Kauffeldt: „Mindestens schaue ich jedes Wochenende nach dem Ergebnis, dann
meistens noch ein Blick auf die Statistik, und wenn ich Zeit und Lust habe, schaue
ich auch den live-ticker. Wenn man Interesse an meiner Person hat, kann man gerne
auch meine Facebook Seite liken, da teile ich aktuelle Eindrücke mit meinen Fans.“

7. Welche sportlichen Ziele hast du noch?

Kauffeldt: „Mein großes Ziel ist es, mich weiterzuentwickeln, natürlich sportlich, aber
auch persönlich. Und dabei den Spaß am Volleyball nie zu verlieren. Dafür versuche
ich immer alles zu tun.

Dieses Jahr ist natürlich die WM hier Italien ein Event, bei dem ich ungerne fehlen
würde. Nach der verpassten EM im vergangenen Jahr, bin ich besonders motiviert
diesen Sommer alles zu geben.

Natürlich wäre es ein Traum bei den Olympischen Spielen in Rio teilzunehmen.“

8. Was wünscht du dir für deine Zukunft?

Kauffeldt: „Ich wünsche mir vor allem Gesundheit und Glück!“


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