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30.05.2014, 15:07 Uhr  //  Ratgeber

Augen auf beim Welpenkauf! – Vorsicht vor unseriösen Welpenhändlern

Augen auf beim Welpenkauf! – Vorsicht vor unseriösen Welpenhändlern
 SN-Aktuell (Bild) TASSO e.V. (Text) // snaktuell.de


Hattersheim - Der Wunsch vieler Menschen nach einem Hund wird jedoch von skrupellosen Geschäftemachern ausgenutzt. Mit der Aktion „Wühltischwelpen – nein danke!“ kämpft TASSO bereits seit Jahren gegen den illegalen Welpenhandel. Mit neuen Aufklärungsflyern und -plakaten sollen nun noch mehr Menschen über das grausame Geschäft der Hundehändler informiert werden. Tierfreunde können die Aktion aktiv unterstützen, indem sie auf der TASSO-Homepage unter www.tasso.net/Wuehltischwelpen die kostenlosen Flyer und Plakate bestellen und an andere Tierhalter weiterverteilen. Denn nur wenn es gelingt, die Nachfrage nach Hundewelpen aus unseriöser Zucht zu stoppen, gibt es eine Chance, diesen Schwarzmarkt und das damit verbundene Tierleid einzudämmen.

„Wenn man sich für einen Rassehund vom Züchter entscheidet, sollte man äußerste Vorsicht walten lassen“, warnt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher bei TASSO. Der Handel mit wehrlosen, viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen sei ein äußerst lukratives Geschäft für unseriöse Händler und Hundevermehrer in ganz Europa. Auf Bestellung werden Moderassen aller Art und Größe gezielt produziert und auf Märkten, dunklen Hinterhöfen und Parkplätzen verramscht. „Besonders im Internet werden immer wieder solche „Wühltischwelpen“ angeboten. Sie sind in der Regel krank und hatten in ihrem kurzen Leben keine Chance auf eine artgerechte Sozialisation“, sagt der Tierschutzexperte.

„Die Anschaffung eines Hundes sollte generell nur wohlüberlegt erfolgen, schließlich übernimmt man die Verantwortung für das Tier ein ganzes Hundeleben lang“, gibt Mike Ruckelshaus zu bedenken. Spontankäufe sollten auf alle Fälle vermieden werden, denn nicht selten wird ein Tier wieder abgegeben, weil der Halter mit der Situation überfordert ist. Grundsätzlich sollte der Weg auch immer zuerst ins örtliche Tierheim führen, denn dort warten zahlreiche Vierbeiner auf ein neues liebevolles Zuhause.


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