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10.06.2014, 07:30 Uhr  //  Ratgeber

Süßes Blut? So halten Sie sich Mücken vom Leib!

Süßes Blut? So halten Sie sich Mücken vom Leib!
 SN-Aktuell (Bild) wortundbildverlag (Text) // www.snaktuell.de


Baierbrunn (ots) - So schön der Sommer ist - es gibt auch einen kleinen Haken: In den warmen Monaten schwirren Millionen von Insekten umher, die unser Blut wollen. Zum Beispiel Mücken. Doch nicht jeder wird gestochen, sondern nur wer "süßes Blut" hat - das sagt zumindest der Volksmund. Ob das stimmt und wen sich die Plagegeister tatsächlich am liebsten vornehmen, dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der "Apotheken Umschau":

"Mücken haben tatsächlich bestimmte Vorlieben, das hat aber nichts mit dem Blut zu tun. Und auch Rasse und Geschlecht spielen keine Rolle, ebenso wenig Ernährungsgewohnheiten oder der Alkoholkonsum. Mücken reagieren vielmehr auf unseren Körpergeruch, auf die individuelle Mischung von Hunderten von Duftstoffen, die wir haben. Zum Beispiel auf Milchsäure, Ammoniak und Fettsäure."

Wenn es anfängt zu jucken ist es schon zu spät. Die Übeltäterin hat sich dann bereits aus dem Staub gemacht:

"Wenn Mücken stechen, das sind übrigens immer nur die Weibchen, geben sie mit dem Speichel ein örtliches Betäubungsmittel ab und das ist auch der Grund dafür, dass die Mücken relativ schnell entkommen können. Nach dem Stich fängt dann die Haut an zu jucken, sie schwillt an und rötet sich."

Am besten man wird gar nicht erst gestochen. Mit folgenden Tipps halten Sie sich die Plagegeister vom Leib:

"Duschen Sie regelmäßig, vor allem nach dem Sport. Schweißgeruch zieht Mücken an, ebenso wie Parfüm und auch Weichspüler. Gut ist eine langärmlige helle Kleidung, die dick genug ist dass die Mücken nicht durchstechen können. Unverzichtbar sind jedoch Mückenschutzmittel, so genannte Repellents, am besten aus der Apotheke."

Ein weiterer Tipp aus der "Apotheken Umschau": Zünden Sie eine Kerze an. Beim Abbrennen entsteht Kohlendioxid, das Mücken fernhält. Auch ätherisches Öl in einer Duftlampe verscheucht die lästigen Insekten.


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