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03.07.2014, 16:00 Uhr  //  Stadtgeschehen

Gegen den „Wohnungsnotstand“ im Wald

Gegen den „Wohnungsnotstand“ im Wald
 rkr (Bild) Zoo Rostock (Text) // www.snaktuell.de


Rostock - Zwölf Schüler und drei Lehrer des Sonderpädagogischen Förderzentrums am Meer in Graal Müritz sind am kommenden Dienstag, dem 8. Juli, in besonderer Mission im Barnstorfer Wald unterwegs. Gemeinsam mit der Landschaftsarchitektin Kristin Jacobi und dem Biologen Mario Schilling aus dem Zoo wollen die jungen Naturschützer etwas gegen die  „Wohnungsnot“ im Wald unternehmen und 15 neue Nistkästen anbringen. Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, die Wohnraumbeschaffungsmaßnahme der besonderen Art zu begleiten.

Die in der Naturwaldparzelle des Zoogeländes hinter dem DARWINEUM angebrachten Fledermauskästen werden regelmäßig kontrolliert. „Natürlich findet man bei diesen Kontrollen auch mal Mieter, für die diese Unterkünfte nicht gedacht sind. Verschiedene Vogelarten wie Meisen, Rotkehlchen und Schnäpper okkupieren gerne die für die Flattermänner gedachten Unterkünfte“, erläuterte Kristin Jacobi.

Um dies zu verhindern werden in Absprache mit dem Amt für  Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege so genannte Ausweichnistkästen angebracht. Damit wird dem Nistnotstand der Vögel entgegengewirkt, da davon auszugehen ist, dass diese nun die Fledermauskästen frei lassen und es sich stattdessen in den neuen Nistkästen bequem machen. Die Schüler der Zoo-Patenklasse haben nach vorgegebenen Bauanleitungen sowohl Fledermaus-, als auch Vogelnistkästen gebaut und unterstützen damit den Zoo bei seinem Naturschutzauftrag.

Dienstag, 8. Juli 2014,
10.30 Uhr

Treffpunkt: Zoo Rostock Rennbahnallee 21, Kantine

Naturraum Zoo - der Zoo Rostock beheimatet neben seinen exotischen Tieren und Pflanzen viele einheimische Arten. Zahlreiche Aktivitäten dienen dem Schutz dieser Naturlandschaft. Neben der Anbringung  von Fledermausquartieren und Nistkästen wurden auch noch eine Wildkräuterwiese für Schmetterlinge und Totholzquartiere für Reptilien und Insekten angelegt. Das Wissen um die Arten und deren Lebensweise in ihren Lebensräumen soll die Bereitschaft der Schüler fördern, ihre Umwelt zu erhalten und zu schützen.


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