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16.07.2014, 12:56 Uhr  //  Stadtgeschehen

Mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen

Mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen
 rk (Bild) Staatsanwaltschaft Schwerin (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Polizeibeamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg haben gemeinsam mit Spezialkräften vier Beschuldigte im Alter von 28 bis 32 Jahren aus Wismar und Hamburg festgenommen. Der Zugriff erfolgte am frühen Abend des gestrigen Tages in Hamburg. Dort wurden zwei der Beschuldigten auf der Bergstedter Chaussee in einem Pkw mit 100 Gramm Kokain angetroffen.

Eine Durchsuchung des Fahrzeugs ergab, dass die Beschuldigten neben dem Rauschgift noch einen Elektroschocker sowie 2.800,00 Euro Bargeld mit sich führten. Durch Durchsuchungen am 15.07.2014 in den Wohnräumen dieser Beschuldigten sowie zwei weiterer Beschuldigter konnten ca. 60 Gramm Kokain, 800 Gramm Streckmittel, ein Schlagring sowie 6.000,00 Euro Bargeld sichergestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt gegen die Beschuldigten wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Es besteht der dringende Verdacht, dass die drei in Wismar wohnenden Beschuldigten in wenigstens drei Fällen wenigstens 360 Gramm Kokain von dem Hamburger Beschuldigten erworben haben, um dieses an Abnehmer weiter zu verkaufen.

Gegen einen der 28jährigen Beschuldigten besteht weiterhin der Verdacht, am 07.07.2014 in Wismar eine Spielothek überfallen und die dort beschäftigte Mitarbeiterin unter Vorhalt einer Waffe zur Herausgabe der Einnahmen veranlasst zu haben. In dem wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung geführten Ermittlungsverfahren wurde ebenfalls ein Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten in Wismar vollstreckt. In einem Kochtopf konnte eine Schreckschusspistole sichergestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat gegen alle Beschuldigten Haftantrag bei dem Amtsgericht Schwerin gestellt.

Die Staatsanwaltschaft ist gehalten, auf die Unschuldsvermutung ausdrücklich hinzuweisen.


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