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29.07.2014, 13:14 Uhr  //  Stadtgeschehen

Großteil der Schulen im Land erteilt Schwimmunterricht

Großteil der Schulen im Land erteilt Schwimmunterricht
 dotshock/shutterstock.com (Bild) regierung mv (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - In Mecklenburg-Vorpommern erteilen ca. 86 Prozent der öffentlichen Grundschulen, und der Regionalen Schulen mit Grundschule ihren Schülerinnen und Schülern Schwimmunterricht. Das geht aus den bisher vorliegenden Antworten einer Umfrage des Bildungsministeriums zum Schwimmunterricht im Schuljahr 2012/2013 hervor. Grundschulen und Regionale Schulen wurden gebeten, sich an der ersten Erhebung dieser Art zu beteiligen.

Von den insgesamt 268 befragten öffentlichen Grundschulen und Regionalen Schulen mit Grundschule stehen die Antworten von 21 Schulen noch aus. 213 Schulen erteilen laut Umfrage ihren Schülerinnen und Schülern Schwimmunterricht. Dies entspricht 86 Prozent der vorliegenden Antworten. In 34 Schulen fand im Erhebungszeitraum kein Schwimmunterricht statt. Ein Teil der Schulen führt im mehrjährigen Turnus Schwimmunterricht durch. Der Schwimmunterricht wird in diesen Fällen jahrgangsübergreifend geplant.

Insgesamt nahmen 10.585 Schülerinnen und Schüler am Schwimmunterricht teil, von denen die große Mehrheit den Schwimmunterricht mit dem Abschluss „Seepferdchen“ oder dem Abzeichen „Bronze“ abschließen konnte.

Die Ergebnisse können sich jedoch verändern, wenn alle Antworten vorliegen und die Umfrage vollständig ausgewertet ist.

„Es gibt verschiedene Gründe, warum Schulen im Schuljahr 2012/2013 auf die Erteilung des Schwimmunterrichts verzichten mussten“, erläuterte Pressesprecher Henning Lipski. „Als Ursache werden von den Schulen schlechte Witterungsbedingungen und der frühe Beginn der Sommerferien genannt. Aus den Antworten geht auch hervor, dass in einigen Fällen die Schulträger die Fahrtkosten nicht übernähmen, obwohl diese Ausgaben im Schulgesetz den Schulträgern eindeutig zugeordnet sind. Die Staatlichen Schulämter werden entsprechend dafür werben, den Schülerinnen und Schülern den Schwimmunterricht zu ermöglichen. In wieder anderen Fällen gaben Schulen an, dass eine geeignete Schwimmstätte fehle“, so Lipski.

Im Jahr 2010 hat das Bildungsministerium den Schulen Empfehlungen zur Benotung im Schwimmunterricht zur Verfügung gestellt. Ziel dieser Empfehlungen sind einheitliche Bewertungen im Schwimmunterricht in den Klassenstufen 3 und 4. Die Kriterien wie Tauchen, Springen, Brustschwimmen und Rückenschwimmen waren nach einer Expertenanhörung festgelegt worden. Sie umfassen, welche Fähigkeiten eine Schülerin bzw. ein Schüler besitzen muss, um eine sichere Schwimmerin bzw. ein sicherer Schwimmer zu sein. Die Empfehlungen sollen den Schulen nach den Sommerferien erneut zur Verfügung gestellt werden.


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