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24.03.2013, 11:58 Uhr  //  Stadtgeschehen

Das war die WWF Earth Hour 2013

Das war die WWF Earth Hour 2013
 WWF (Bild) WWF (Text) // wwf.de


Berlin - Für eine Stunde versank die Welt in Dunkelheit: Am Samstagabend schalteten Tausende Städte rund um den Globus das Licht ihrer berühmtesten Bauwerke aus. Anlass war die siebte Earth Hour, mit der die Umweltstiftung WWF die Aufmerksamkeit der Menschheit auf den Klima- und Umweltschutz lenkt. In Deutschland fand die Aktion mit einer Rekordbeteiligung von 144 Städten und Gemeinden statt.

Weltweit waren in diesem Jahr mehr als 7.000 Städte in über 150 Ländern dabei. Unter den verdunkelten Bauwerken waren unter anderem die Pyramiden von Gizeh in Ägypten, das „Vogelnest“ in Peking, die Akropolis in Athen sowie das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa in Dubai. Zum ersten Mal nahmen der Kreml und der Rote Platz in Moskau teil. In Berlin schaltete der WWF die Beleuchtung des Brandenburger Tors ab. Auch die Marienkirche in München, das Schloss Belvedere in Weimar, der Kölner Dom oder die Skyline Frankfurts blieben für eine Stunde im Dunkeln.

Zahlreiche berühmte Persönlichkeiten riefen zur Teilnahme an der WWF Earth Hour auf. In einer Videobotschaft forderte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon alle Menschen der Welt auf, sich für den Schutz des Planeten zu engagieren: „Jeder einzelne spielt eine Rolle. Regierungen müssen den politischen Willen zeigen, Unternehmen können Lösungen aufzeigen und die Zivilgesellschaft kann weltweit für den Umweltschutz mobilisieren. Lasst uns zusammen einen Beitrag für eine saubere und grüne Welt leisten.“

In Deutschland fand das zentrale Earth Hour-Event in Berlin statt. Vor dem verdunkelten Brandenburger Tor brachten WWF-Aktivisten das deutsche Motto der Earth Hour – „Ja zur Energiewende!“ – mit ihrer Körperkraft zum Leuchten: Auf Fahrrädern erzeugten sie die notwendige Energie, um einen acht Meter breiten Neonschriftzug zum Strahlen zu bringen. Die Energiewende spiele eine entscheidende Rolle für den Klimaschutz und die Zukunftsfähigkeit Deutschlands, so der WWF. 

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