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11.08.2014, 11:29 Uhr  //  Wirtschaft

Tradition, die schmeckt und gut tut - 14 neue Jobs entstehen

Tradition, die schmeckt und gut tut - 14 neue Jobs entstehen
 EDEKA-Zentrale (Bild) Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus (Text) // www.snaktuell.de


Rostock - Mehrere Tausend Tonnen Bioäpfel werden jedes Jahr in Elmenhorst zu Fruchtsäften verarbeitet. Das hat in Rostock Tradition, die bis in das Jahr 1882 zurückgeht. Aber erst seit zwei Jahren produziert die Sonnländer Getränke GmbH die vitaminreichen Säfte. Das Unternehmen hat das Werk Anfang 2013 von der ELRO-Gruppe übernommen. An den Standorten Rostock und Rötha (Sachsen) beschäftigt die Sonnländer Getränke GmbH, die zum EDEKA-Verbund gehört, insgesamt 190 Mitarbeiter. Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern will Sonnländer wachsen und weitere Arbeitsplätze schaffen.

„Es ist erfreulich, dass so ein traditionsreicher Standort wie Elmenhorst und die Marke Elmenhorster sich weiter entwickeln. Es wird investiert, dies ist ein gutes Zeichen für die Firma“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Das Unternehmen will seine Effektivität erhöhen und 14 neue Stellen schaffen. Das Obst in Bioqualität kommt aus dem Land, das schafft vernünftige regionale Kreisläufe und Synergien und stärkt die einheimische Lebensmittelbranche.“Die Obstplantage Diedrichshagen liegt sieben Kilometer südlich von Kühlungsborn, die zweite in Hohen Niendorf sechs Kilometer westlich von Kühlungsborn. Die Ernte der Bio-Äpfel beginnt Mitte August und dauert bis Ende November. Verarbeitet werden hauptsächlich die Sorten Seestermüher Zitronenapfel, Reglindis und Prinz Albrecht.

Das Elmenhorster Unternehmen mit 72 Beschäftigten stellt vorwiegend Fruchtsäfte für die Märkte von EDEKA und dem Netto Marken-Discount her. Im Ausland werden aktuell vor allem Handelsketten in Skandinavien, im Baltikum oder in Russland beliefert. In Rostock erfolgt zukünftig die gebündelte Abfüllung in Kartonverpackungen (TetraPak und Elopak). Die Verpackungen werden von neuen und modernen Kartonanlagen vom Band rollen, um die Vorteile beider Systeme für die Verbraucher und die Umwelt besser und flexibler nutzen zu können. Mit den vorgesehenen Investitionen soll die wirtschaftliche Effizienz des Unternehmens gestärkt werden. Zu diesem Zweck erfolgt im Rahmen des Vorhabens die maschinelle Umstellung der Produktionsstätte für die neuen Abfüllanlagen. „Absatzmärkte können mit den Investitionen besser erschlossen werden“, so Glawe weiter.

Die Maßnahmen sollen Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Die Neuausrichtung wird vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 554.700 Euro unterstützt. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf rund 5,6 Millionen Euro.

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