Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
13.08.2014, 10:15 Uhr  //  Stadtgeschehen

Rund 57 Millionen Euro werden für ganzheitliche Stadtentwicklung eingesetzt

Rund 57 Millionen Euro werden für ganzheitliche Stadtentwicklung eingesetzt
 cm (Bild) Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Die Städtebauförderprogramme 2014 in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen die Kommunen auch weiterhin auf hohem Niveau: Rund 57 Millionen Euro Finanzhilfen stellt das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus für das Städtebauförderprogramm 2014 zur Verfügung. Gefördert werden 55 Gesamtmaßnahmen in 40 Kommunen sowie der Rückbau von etwa 640 dauerhaft leerstehenden Wohnungen in 23 Gemeinden. Die Mittel setzen sich aus Bundesmitteln in Höhe von 27,9 Millionen Euro und Landesmitteln zusammen. „Die Städtebauförderung hilft den Kommunen, ihre Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandorte unter den Bedingungen des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels auszubauen. Die Wohnungsangebote und Aufenthaltsqualität der Innenstädte werden verbessert, die Versorgungsfunktion der Stadt- und Stadtteilzentren gestärkt und zugleich geben die Maßnahmen einen wirtschaftlichen Schub für die regionale Bauwirtschaft“, betonte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.

Die bereitgestellten Mittel verteilen sich auf fünf Bund-Länderprogramme: Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden. Unter anderem geht es in den Programmen um die Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Sicherung und Erhaltung historischer Stadtkerne, die Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf sowie die Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge. „Lebenswerte, attraktive Städte, die den Bedürfnissen der Bewohner angepasst sind und für Besucher einen touristischen Anreiz bieten – um diesem Anspruch gerecht zu werden, passen wir das Städtebauförderprogramm immer wieder den aktuellen Entwicklungen an. So ist eine ganzheitliche Entwicklung der Städte möglich“, sagte Glawe.

Projekt-Beispiele aus dem Städtebauförderprogramm 2014:

- Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen): Sanierung der Kindertagesstätte Vier Jahreszeiten

- Bergen (Landkreis Vorpommern-Rügen): Umbau des Gebäudes Markt 1 zur Kindertagesstätte

- Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald): Fortsetzung des Modellprojekts zur Neubebauung der Ostseite des Marktes

- Teilrückbau von 123 Wohnungen in den Städten Strasburg, Grimmen, Goldberg und in der Gemeinde Staven

- Unterstützung privater Modernisierungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet, unter anderem in Bützow, Dömitz, Grabow, Malchow, Stavenhagen, Güstrow, Ludwigslust, Parchim, Teterow, Wolgast und Greifswald

- Modernisierung von Schulen, etwa der Regionalschule und Grundschule Nord in Neubrandenburg, dem Goethegymnasium in Schwerin, der Grundschule Schillschule in Stralsund Grünhufe und der Grundschule W.-Butzek-Straße 23 (2. Bauabschnitt) in Rostock

- Sanierung und Umgestaltung von Straßen: Poststraße in Hagenow, die Lange Straße/Pastinakelstraße in Malchin, der 2. Bauabschnitt der Wittenburger Straße in Schwerin und die Mecklenburger Straße in Wismar


Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK