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24.09.2014, 16:55 Uhr  //  Stadtgeschehen

Aktion „Stelle eine Kerze in dein Fenster“ fand große Resonanz

Aktion „Stelle eine Kerze in dein Fenster“ fand große Resonanz
 Landeshauptstadt Schwerin (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - 5000 Kerzen wurden insgesamt verteilt. Und sogar vor New Yorks Skyline  brannte am Abend des 10. September eine davon. Mehr als 130 Kerzen-Fotos erreichten danach das Schweriner Gesundheitsamt. Es hatte  gemeinsam mit Partnern  anlässlich des Weltsuizidpräventionstags zur Aktion „Stelle eine Kerze in dein Fenster“ aufgerufen. Ein großer Dank an alle, die mitgemacht haben! 

In diesem Jahr wurde erstmals in Schwerin und damit auch zum ersten Mal in Mecklenburg-Vorpommern der Weltsuizidpräventionstag am 10. September genutzt, um auf die Themen Suizid, Suizidprävention und das Leben nach dem Suizid von Angehörigen aufmerksam zu machen. Beteiligt daran waren die Telefonseelsorge und ihr Förderverein, die  ANKER Sozialarbeit gGmbH, das städtische Gesundheitsamt, der Seniorenbeirat, der  Malteser-Hilfsdienst Schwerin sowie der Hospizdienst der Caritas.

Die Organisatoren möchten allen danken, die zu dem Erfolg der verschiedenen Veranstaltungen beigetragen haben. Dazu gehören: der Nahverkehr Schwerin, die Berufliche Schule für Gesundheit und Soziales, das Schlossparkcenter, die Sparkasse Schwerin, Buchhandlung Hugendubel, Professor Andreas Broocks, HELIOS Kliniken. Der Dank gilt auch den Medienvertretern, die von diesem Thema mit großer Sensibilität berichtet haben.

„Die Resonanz aus der Bevölkerung war bei allen Veranstaltungen sehr groß“, berichtet Amtsärztin Renate Kubbutat. Die 5000 Kerzen, die ursprünglich an zwei Tagen im Stadtgebiet verteilt werden sollten, waren bereits nach einem Tag vergriffen.

„Ein großer Dank gilt all  denen, die am Abend des 10. September 2014 die Kerzen angezündet und ins Fenster gestellt haben“, sagt Renate Kubbutat.

Mehr als 130 Fotografien von brennenden Kerzen sind an das Gesundheitsamt geschickt worden. Diese Fotos sollen für weitere Aktionen im kommenden Jahr genutzt werden. Die Gespräche mit den Schwerinerinnen und Schwerinern hätten gezeigt, dass viele Menschen tatsächlich von diesen Themen betroffen sind und wie schwer es ist, darüber zu sprechen, so die Amtsärztin. Auch im kommenden Jahr sollen Aktionen zur Suizidprävention und Angehörigenarbeit vorbereitet werden. Wer dafür Ideen hat oder sich einbringen möchte, kann sich per Mail Gesundheitsamt@Schwerin.de oder  telefonisch  545-2820 an das Gesundheitsamt Schwerin wenden.


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