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30.09.2014, 20:10 Uhr  //  Stadtgeschehen

Winterdienstvorbereitung hat begonnen

Winterdienstvorbereitung hat begonnen
 obs/KUNGS (Bild) regierung-mv (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Die Straßenbauverwaltung des Landes bereitet sich intensiv auf den Winterdienst vor. Bis Mitte Oktober werden die Streustofflager vollständig aufgefüllt. Zudem findet bis dahin die Überprüfung der Winterdiensteinsatzbereitschaft in allen Autobahn- und Straßenmeistereien statt. In den 33 Streusalzhallen und den 38 Silo-Lagern können insgesamt 34.750 t Streusalz eingelagert werden. Im Laufe des Winterbetriebes kann bei Bedarf jederzeit Streugut nachbestellt werden.

Die Verbräuche der vergangenen Jahre variierten stark, je nach Intensität des Winters. So wurden auf den rund 5.300 km zu betreuenden Bundesfern- und Landstraßen in den eher schneearmen Wintern 2011/2012 und 2013/2014 durchschnittlich jeweils 16.500 t Streusalz verbraucht. In den harten Wintern 2009/2010, 2010/2011 und 2012/2013 zwischen 41.000 t und 57.300 t. "Da wir nie wissen können, wie stark der nächste Winter wird, ist die vertragliche Absicherung, dass wir jederzeit Streugut nachbestellen können, von größter Bedeutung", so Verkehrsminister Christian Pegel. "Indem wir bereits jetzt die Lager füllen, sind wir außerdem für den Fall eines frühen Wintereinbruches bestens gerüstet.", so der Minister weiter.

Als Streugut kommt bei der Straßenbauverwaltung des Landes sogenanntes Auftausalz, Natriumchlorid, zum Einsatz. "Dass das Aufbringen von Salz zum Teil kritisch gesehen wird, ist mir natürlich bewusst. Am Ende zählen jedoch Verkehrssicherheit und Menschenleben.", so Minister Pegel.

Laut verschiedener wissenschaftlicher Studien weist Splitt, dessen Einsatz häufig anstelle von Salz gefordert wird, eine deutlich schlechtere Ökobilanz auf. Daher verzichtet die Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommerns auf diese sogenannten abstumpfenden Streustoffe im Rahmen des Winterdienstes. Ebenso wie auf alternative Taustoffe, deren Tauwirkung in den meisten Fällen deutlich schlechter ist, da der Temperaturbereich, in dem die Stoffe wirken, in der Regel eingeschränkt ist.

"Zum Schutz der Vegetation, insbesondere unserer Alleen im Land, aber selbstverständlich auch aus ökonomischen Gründen arbeitet die Straßenbauverwaltung mit moderner Streutechnik. Wir halten die Menge des eingesetzten Salzes auf diese Weise so gering wie möglich, aber eben so hoch wie nötig, um unsere Straßen sicher zu machen", macht Christian Pegel deutlich.

Ein weiteres Einsparpotenzial liegt in einer verbesserten mechanischen Schneeräumung durch neue Fahrzeugtechniken sowie im Einsatz von Sensoren zur Erfassung von Temperatur, Luftfeuchte und eventuell noch vorhandenem Restsalz.

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