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03.11.2014, 14:50 Uhr  //  Stadtgeschehen

US-Botschafter John B. Emerson besuchte IHK Schwerin

US-Botschafter John B. Emerson besuchte IHK Schwerin
 Industrie- und Handelskammer zu Schwerin (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Am 3. November 2014 besuchte John B. Emerson, Botschafter der USA in Deutschland, die Landeshauptstadt Schwerin. Ein wichtiger Programmpunkt waren Gespräche in der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin.

John B. Emerson ist seit August 2013 Botschafter seines Landes in Deutschland. Er wurde von Hans Thon, Präsident der IHK zu Schwerin, und Siegbert Eisenach, IHK-Hauptgeschäftsführer, im Ludwig-Bölkow-Haus herzlich begrüßt.

Im anschließenden Gespräch erhielt der Gast zunächst einen Überblick über die Wirtschaftsstruktur und die wirtschaftliche Lage in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei wurden auch die wirtschaftlichen Kontakte zwischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern und den USA herausgearbeitet. Vor allem die Lieferungen in die USA sind für hiesige Unternehmen wichtig, erreichten sie doch im vergangenen Jahr einen Wert von fast 250 Millionen Euro. Geliefert wurden vor allem Erzeugnisse des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der chemischen Industrie.

Der gegenseitige Warenaustausch ist aber noch ausbaufähig. So werden beispielsweise mit Polen als wichtigstem Handelspartner etwa vier Mal so viele Güter ausgetauscht als mit den USA. Mit Polen können die Vorteile des seit über 20 Jahren bestehenden europäischen Binnenmarktes genutzt werden. Der Handel mit den USA muss dagegen immer noch Zollschranken passieren und andere, so genannte nichttarifäre Handelshemmnisse überwinden. „Gerade deshalb beobachten wir gegenwärtig einen aktiven Meinungsbildungsprozess zu einem Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP).

Während viele Unternehmen in erster Linie Möglichkeiten sehen, den Warenaustausch zu erleichtern, Wirtschaftswachstum zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu sichern bzw. zu schaffen, fürchten andere die Aufweichung bestehender Standards wie beim Datenschutz, in Umweltfragen oder beim Verbraucherschutz. Gerade beim Zustandekommen eines Abkommens mit diesem Umfang müssen die Bedenken der Menschen transparent und offen diskutiert werden, um in der Öffentlichkeit akzeptiert zu werden“, unterstrich Thon im Gespräch mit US-Botschafter Emerson. Aus diesem Grund gibt es in der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin am selben Tag eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP). Hierbei sollen Pro und Contra offen zur Sprache gebracht werden. Die Teilnahme breiter Unternehmerkreise ist erwünscht.

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