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04.11.2014, 07:37 Uhr  //  Stadtgeschehen

Altenpflegepreise vergeben–Gewinner aus Stralsund, Schwerin und Rostock

Altenpflegepreise vergeben–Gewinner aus Stralsund, Schwerin und Rostock
 Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Sozialministerin Birgit Hesse hat am Donnerstag die Altenpflegepreise 2014 vergeben. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und ging an das Pflegeheim „Rosa Luxemburg“ der Wohlfahrtseinrichtungen der Hansestadt Stralsund.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegeheims haben das Kochen, Backen und Braten in den Lebensräumen der Bewohnerinnen und Bewohner eingeführt. Das bedeutet, ein kleiner transportabler Herd wird direkt zu den Bewohnern gebracht und es werden zusammen vollständige Mahlzeiten zubereitet. „Hier wird aktiv teilgenommen und der Kreativität des einzelnen sind keine Grenzen gesetzt“, sagte Ministerin Hesse anlässlich der Preisverleihung.

Der zweite Preis ging an das Projekt „HÖRMAX macht mobil“ der Sozius Pflege- und Betreuungsdienste in Schwerin. HÖRMAX ist eine Gruppe von zehn Ehrenamtlichen, die ihr Engagement, ihr Wissen und ihre Kompetenzen arbeitsteilig als Redaktions-, Bild- und Technikteam einbringen. Sie produzieren seit mehr als zehn Jahren audiovisuelle Programme mit interaktivem Anspruch für Bewohnerinnen und Bewohner der Heime der Sozius gGmbH. „Mit Hilfe von Bild- und Tonträgern werden visuelle Erlebnisreisen gestaltet und so auch historische und aktuelle Ereignisse erlebbar gemacht“, so Hesse. Der zweite Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Über den dritten Preis und 500 Euro konnte sich das Pflegeheim Südhus aus Rostock freuen. Mit einem Konzept zur Förderung der Gesundheit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Zufriedenheit bei der Arbeit deutlich gestiegen. Nach einer genauen Analyse der jeweiligen Arbeitsbelastung wurden gesundheitsfördernde Maßnahmen getroffen. Der deutliche Rückgang von Krankheitstagen war eine der Folgen. „Die Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigten wirkt sich auch auf das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner aus. Die Arbeit in der Pflege erfordert alle Kräfte von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern“, sagte die Ministerin anlässlich der Preisverleihung. „Deshalb ist es so wichtig, zufrieden und gesund seiner Arbeit nachgehen zu können.“


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