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07.11.2014, 14:08 Uhr  //  Stadtgeschehen

Land stellt 2,3 Mio. Euro für zusätzliche Fachkräfte an Schulen bereit

Land stellt 2,3 Mio. Euro für zusätzliche Fachkräfte an Schulen bereit
 Shutterstock (Bild) Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Das Land hat zum Schuljahr 2014/2015 die Voraussetzungen für den Einsatz von 60 Erzieherinnen und Erziehern mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung (PmsA) an den Schulen geschaffen. An den ausgewählten Grundschulen kommen in diesem Schuljahr 42 Erzieherinnen und Erzieher zum Einsatz. An den ausgewählten Regionalen Schulen und Gesamtschulen sollen es 18 Erzieherinnen und Erzieher sein. Die Stellen für die weiterführenden Schulen befinden sich derzeit in der Ausschreibung.

„Das Schulsystem in Mecklenburg-Vorpommern befindet sich auf dem Weg zur Inklusion. Insbesondere Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf im Verhalten benötigen eine intensivere Betreuung“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Durch die Erzieherinnen und Erzieher mit sonderpädagogischen Aufgaben werden die ausgewählten Grundschulen und weiterführenden Schulen in ihrer Arbeit unterstützt“, so Brodkorb.

Bei den ausgewählten Grundschulen handelt es sich um Schulen, an denen der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf höher ist als anderswo. Darüber hinaus lernen dort vermehrt Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Familien sowie Schülerinnen und Schüler, deren Familien durch die Jugendhilfe unterstützt werden.

An den weiterführenden Schulen ist der Anteil von Schülerinnen und Schülern, bei denen der Schulabschluss gefährdet ist, höher als an anderen Schulen. Darüber hinaus besucht ein hoher Anteil von Schülerinnen und Schülern mit besonderem sonderpädagogischem Förderbedarf diese Schulen.

„Die Erzieherinnen und Erzieher mit sonderpädagogischen Aufgaben unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer beim Gemeinsamen Unterricht und in der individuellen Förderung“, erläuterte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Außerdem sind sie Ansprechpartner für Eltern und übernehmen zum Teil die Kommunikation mit dem Hort und dem Jugendamt. Damit tragen sie zur besseren Förderung der Kinder und Jugendlichen bei“, sagte der Minister.

Die 42 Erzieherinnen und Erzieher mit sonderpädagogischen Aufgaben kommen an 36 Grundschulen im Land zum Einsatz, da an einigen Schulen mehrere PmsA arbeiten. 18 PmsA unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer an 19 weiterführenden Schulen, weil zwei Schulen eine halbe Stelle erhalten haben. Das Land stellt für die 60 PmsA pro Jahr insgesamt 2,3 Mio. Euro bereit. Die Beschäftigung von Erzieherinnen und Erzieher mit sonderpädagogischen Aufgaben ist eine Maßnahme aus dem 50-Mio.-Euro-Paket.

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