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17.11.2014, 18:11 Uhr  //  Stadtgeschehen

Erkältungstipps für Kids

Erkältungstipps für Kids
 obs/ISOTEC GmbH/Bettina Engel Albustin (Bild) Techniker Krankenkasse (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - In der kalten Jahreszeit bleiben auch Kinder nicht von Husten, Schnupfen und Heiserkeit verschont. Da Kinder aber keine kleinen Erwachsenen sind, sollten Medikamente bei einer Erkältung zunächst gar nicht zum Einsatz kommen. Selbst Mittel die Erwachsenen gut helfen und nur geringe Nebenwirkungen haben, können bei Kindern vollkommen anders wirken. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Schwerin empfiehlt leichte Beschwerden zunächst durch Hausmittel zu lindern.

Der Körper braucht bei einer Erkältung viel Flüssigkeit – selbst wenn das Schlucken schmerzt.  Bei Halsschmerzen können Eltern ihren Kindern Wassereis zum Lutschen geben. Das kühlt und erhöht das Wohlbefinden. Das Gurgeln mit warmen Kräutertees lindert ebenfalls Halsbeschwerden. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit ist von Vorteil. Nur wenn sie im optimalen Bereich liegt, kann die Nasenschleimhaut gut funktionieren. Im Winter ist die Luft generell trockener. Heizungsluft verstärkt diesen Effekt noch. Feuchte Tücher über den Heizkörpern und regelmäßiges Lüften schaffen Abhilfe. Ein kleines Wundermittel ist auch Kochsalz, das in der Nase die natürliche Funktion der Schleimhaut unterstützt. Nasentropfen oder Spülungen mit Salz sind schnell und einfach selbst hergestellt. Einen halben Teelöffel Salz in einem Becher mit lauwarmem Wasser auflösen und den Mix in eine Pipetten- oder Sprayflasche umfüllen. Natürlich sollte die Kochsalzlösung täglich frisch hergestellt werden. Alternativ können Eltern auch Natriumchlorid-Lösung in der Apotheke oder Drogerie kaufen.

Bei eintretenden Ohrenschmerzen können Zwiebelwickel helfen. Dafür wird eine Zwiebel fein gehackt und etwa ein Teelöffel davon in einem Baumwolltuch zerdrückt. Den Wickel dann einfach auf das schmerzende Ohr legen, ein Kirschkernkissen darauflegen und die ätherischen Öle einwirken lassen.

Bei ausreichend Erholung und Schlaf sind die meisten Infekte schnell überwunden. Sofern die Beschwerden aber zunehmen und nach zwei bis drei Tagen nicht deutlich abgeklungen sind oder sogar Fieber auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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