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25.11.2014, 12:24 Uhr  //  Stadtgeschehen

Stadt richtet Bürgertelefon vor und nach der Sprengung der Stadionbrücke ein

Stadt richtet Bürgertelefon vor und nach der Sprengung der Stadionbrücke ein
 SN-Aktuell (Bild) Landeshauptstadt SN (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Die Landeshauptstadt hat für Bürgeranfragen zur Sprengung der Stadionbrücke am Donnerstag und Freitag unter 5000444 ein Bürgertelefon geschaltet. Das Telefon ist am27.11.2014 von 9.00 bis  20.00 Uhr und am28.11.2014 von 6.00 bis 12.00 Uhr geschaltet.

Vom 27.11.14, 00.00 Uhr bis zum 30.11.14, 24.00 Uhr wird die Ludwigsluster Chaussee im Bereich der Stadionbrücke vor und hinter dem neuen Kreuzungspunkt Osterberg voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer sollten über den gesamten Zeitraum der Sperrung den Bereich der Stadionbrücke großräumig umfahren. Die Umleitung über die Umgehungsstraße ist ausgeschildert. Für die Straßenbahnlinien 1 und 2 wird aufgrund des Rückbaus der Stadionbrücke zwischen dem Bertha-Klingberg-Platz und der Stauffenbergstraße Schienenersatzverkehr gefahren.

Am 28.11.14 erfolgt gegen 9.00 Uhr die Sprengung der Stadionbrücke. Alle Personen müssen den 200-Meter-Sicherheitskreis am28.11.2014 bis 08.00 Uhr räumen. Es werden zwei Notunterkünfte in einem Nahverkehrsbus in der Stadionstraße 1 und im Gebäude der Landesbibliothek in der Joh.-Stelling-Straße 29 zur Verfügung gestellt.

Zur Absicherung und Evakuierung sind 70 Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Polizei und des Abbruchunternehmens vor Ort im Einsatz. Von der Evakuierung betroffen sind 77 Haushalte und Teile des Wirtschaftsministeriums.

Bei der Sprengung kommen etwa 300 Kilo Sprengstoff zum Einsatz. Zum Abfangen der Trümmer wird ein zwei Meter hohes Kiesbett unter und in fünf Meter Breite  links und rechts der Brücke aufgeschüttet. Zusätzlich werden zur Begrenzung des so genannten Fallbettes Kieswälle errichtet. Für diese und weitere Sicherungsmaßnahmen werden ca. 6.500 Tonnen Kies benötigt, die nach der Sprengung gemeinsam mit den Trümmern wieder abtransportiert werden müssen. Dazu sind vor Ort acht Bagger und eine Raupe im Einsatz.

Der Ablauf im Überblick:

Ab dem 27.11.2014, 9.00 bis  20.00 Uhr und am 28.11.2014 von 6.00 bis 12.00 Uhr ist ein Bürgertelefon unter 5000 444 geschaltet.

Ein Halteverbot gilt für alle Fahrzeuge im 200-Meter-Sicherheitsradius von Freitag, den 28.11.14 um 6.00 Uhr bis 11.00 Uhr. Ab 6.00 Uhr werden Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt.

Alle Personen müssen den 200-Meter-Sicherheitskreis am 28.11.2014bis 08.00 Uhr räumen. Es wurde die Evakuierung angeordnet.

Für Personen, die in dieser Zeit eine Unterbringung benötigen, werden durch die Landeshauptstadt als Notunterkünfte ein Nahverkehrsbus  in der Stadionstraße 1 am Gebäude der alten Postschule und in der Landesbibliothek Joh.-Stellingstr. 29 bereitgestellt. Die sanitären Einrichtungen in den Gebäuden können genutzt werden.

Diese Sprengung wird durch Hornsignal angekündigt:

ein langer Ton = Gefahrenzone ist zu räumen;

zwei kurze Töne = Sprengung erfolgt unmittelbar;

drei kurze Töne = Sprengung ist beendet.

Für ggf. bettlägerige Personen steht ein Krankentransporter bereit, bei Bedarf ist ein zweiter Krankentransporter abrufbar. Während der Vollsperrung ist ein Rettungswagen ebenfalls im Bereich der alten Postschule stationiert.

Kraftfahrzeugbesitzer stellen ihre Fahrzeuge außerhalb des Gefahrenbereiches bzw. in festen Gebäuden wie Garagen ab. Carports sind nicht geeignet.

Am 28.11.2014 kommt es ab 08.00 Uhr zu umfangreichen, kurzzeitigen Sperrungen öffentlicher Straßen im Gefahrenbereich durch die Polizei.

Das Betreten der Baustelle ist auf Grund der besonderen Gefährdungen auch nach Durchführung der Sprengung verboten.

Während der Sprengung bleiben die Bewohner/-innen der anliegenden Wohngebäude, Produktionsstätten usw. im 300-Meter-Sicherheitskreis in den der Sprengstelle abgewandten Räumen. Es ist untersagt, sich an solchen Stellen aufzuhalten, wo die Gefahr des Herunterfallens von Gegenständen durch die Sprengung besteht.

Fenster, Haustüren und Tore bleiben geschlossen.

Den Anweisungen des Spreng- und Sicherungspersonals sowie des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Feuerwehr und Polizei ist in jedem Falle Folge zu leisten, damit Personen- und Sachschäden vermieden werden.

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