Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
27.11.2014, 13:54 Uhr  //  Stadtgeschehen

Bürger können  Datenübermittlungen aus dem Melderegister widersprechen

Bürger können  Datenübermittlungen aus dem Melderegister widersprechen
 Landeshauptstadt Schwerin (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Schwerin - Gemäß § 36  des Landesmeldegesetzes Mecklenburg- Vorpommern weist die Meldebehörde der Landeshauptstadt Schwerin darauf hin, dass jeder Bürger das Recht hat, der Weitergabe seiner Meldedaten in nachfolgenden Fällen zu widersprechen.

Insbesondere betroffen sind:

· die Weitergabe von Daten anöffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften von denjenigen Familienmitgliedern, die nicht derselben oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft angehören (§ 32 Abs. 2 LMG M-V).

· die Weitergabe von Daten anParteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Parlaments- und Kommunalwahlen sowie verfassungsrechtlichen oder gesetzlich vorgesehenen Abstimmungen (§ 35 Abs. 1 LMG M-V).

· die Weitergabe der Daten zu Alters- und Ehejubiläen von Einwohnern. Dies trifft zu  bei der Ehrung von Altersjubiläen ab dem 70. Lebensjahr und bei Ehejubiläen ab dem 50. oder einem späteren Ehejubiläum (§ 35 Abs. 2 LMG M-V).

· die Weitergabe von Daten anAdressbuchverlage (§ 35 Abs. 4 LMG M-V).

· der automatisierte Abruf vonMelderegisterauskünften über das Internet  (§ 34 Abs. 1a LMG M-V).

· der Weitergabe der Daten an dasBundesamt für Wehrverwaltung zum Zwecke der Versendung von Informationsmaterial  für den freiwilligen Wehrdienst (§ 18 Abs. 7 MRRG)

· der Weitergabe der Daten zum Zwecke der Direktwerbung (§ 7 LMG M-V).

Einsprüche gegen die Weitergabe der Daten sind schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen bei der Landeshauptstadt Schwerin, Fachdienst  Bürgerservice – Fachgruppe BürgerBüro, Am Packhoff 2-6, PF 11 10 42, 19010 Schwerin

Sie können auch den unter www.schwerin.de/Bürgerservice/Formulare und Anträge bei „Datenschutz“ hinterlegten Vordruck verwenden.

Eine einmal eingetragene Auskunfts- und Übermittlungssperre bleibt bis auf Widerruf bestehen. Mit Inkrafttreten des Bundesmeldegesetzes zum 01.11.2015 wird rechtzeitig auf  Änderung und Neuregelungen zu den Datenübermittlungssperren durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen.

Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK