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17.01.2015, 20:12 Uhr  //  Digital

Welche Bildbearbeitungssoftware passt zu mir?

Welche Bildbearbeitungssoftware passt zu mir?
 Pixabay© geralt (Bild) Maik Justus (Text) // www.snaktuell.de


Moderne Video- und Bildbearbeitungsprogramme haben viele Tools und Funktionen, die eine erstklassige Bearbeitung ermöglichen. Das Angebot an kostenpflichtiger und kostenloser Software ist dabei sehr groß. Es ist gar nicht so einfach, hier den Überblick zu behalten. Vor allem Neulinge, die sich mit der Materie der Bild- und Videobearbeitung noch nicht allzu gut auskenne, können da schnell mal überfordert sein. Dies führt zu Fehlkäufen oder einer vollgestopften Festplatte. Man lädt eine Software nach der anderen herunter, nur um schnell festzustellen, dass sie nicht das Gelbe vom Ei ist. Im Normalfall ist eine Kombination aus schlechter Bedienungsoberfläche und fehlenden Funktionen, die ein Programm ganz eindeutig unbrauchbar macht.

Was muss eine Videobearbeitungssoftware bieten?

Bevor man sich auf die Suche nach einer passenden Software macht, sollte man sich ein paar Fragen beantworten:
•    Wofür brauche ich die Software?
•    Mit welchem Betriebssystem arbeitet mein Computer?
•    Werde ich das Programm häufig nuten, oder eher sporadisch?

Über dir Frage nach dem Einsatzgebiet kann man eine Liste mit notwendigen Tools erstellen. Möchte man lediglich einen kleinen Urlaubsfilm zusammenschneiden, und diesen dann mit Musik unterlegen, braucht man keine Software, die aufwendige Bearbeitungsprozesse zu bieten hat. Eine einfache, grundlegende Software ist hier vor allem für Einsteiger eine gute Wahl.

Soll es ein wenig aufwendiger zugehen, muss das Programm Tools zu bieten haben, die über zuschneiden und abspielen hinausgehen. Möchte man zum Beispiel Audio aus Video extrahieren, um die Tonspur zu ersetzen oder in einem anderen Video zu verwenden, ist ein bestimmtes Tool notwendig, dass diesen Vorgang ermöglicht. Ein Blick auf die Tools ist also immer eine gute Idee.

Für den professionellen Einsatz ist ganz offensichtlich von der Nutzung kostenloser Programme abzuraten. Auch wenn es wirklich gute Angebote gibt, die kostenlosen Programme stoßen irgendwann an Ihre Grenzen. Häufig ist bereits der Aufbau der Nutzeroberfläche. Die Software für den Profi ist darauf optimiert, ein schnelles und reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen. Denn Zeit ist in diesem Falle Geld.

Als Nächstes muss man unbedingt darauf achten, dass die gewählte Software mit dem Betriebssystem des Rechners kompatibel ist. Denn es nützt die beste Grundlage nichts, wenn man die Daten anschließend nicht vernünftig speichern kann, oder man erst gar keine Möglichkeit hat auf das Programm zuzugreifen. Vor allem Mac-Nutzer müssen hier aufpassen, viele Programme sind nicht Mac kompatibel.

Zu guter Letzt steht noch die Frage nach der Häufigkeit der Nutzung im Raum. Warum ist das wichtig? Weil niemand eine 20-GB-Software auf seinem Rechner haben möchte, die nicht in Gebrauch ist und einfach nur Platz auf der Festplatte einnimmt. Die hochwertigen Programme haben häufig viele Tools und Features und nehmen eine recht große Menge Speicherplatz ein. Wenn man allerdings nur ein Mal im Jahr die Bilder von Omis Geburtstagsparty zusammenschneidet, ist das wohl eher unnötig.

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