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21.01.2015, 18:56 Uhr  //  Sport

Schiedsrichter aus M-V: Trainingslager im türkischen Belek

Schiedsrichter aus M-V: Trainingslager im türkischen Belek
 KFV Westmecklenburg e.V. (Bild) + (Text) // www.snaktuell.de


Belek/Türkei - Die Halbzeittagung der höherklassig eingestuften Fußballschiedsrichter Mecklenburg-Vorpommerns (M-V) fand in der Winterpause erstmalig im Ausland statt. Das Trainingslager im türkischen Belek war ein optimaler Mix aus sportlichen Aktivitäten, Theorieschulungen und intensivem Erfahrungsaustausch – wobei  der Spaß nie zu kurz kam. Mit dabei waren auch sechs Unparteiische aus dem Kreisfußballverband Westmecklenburg.

Normalerweise findet die winterliche Zusammenkunft der am höchsten eingestuften Fußballschiedsrichter Mecklenburg-Vorpommerns in den heimischen Gefilden statt. Doch den widrigen Temperaturen entfloh man in diesem Jahr, indem der Verbandsschiedsrichterausschuss zum ersten Mal ein Trainingslager im Ausland organisierte. 30 verdiente Referees mit der Einstufung Landes- bis Oberliga, darunter erfreulicherweise zwei Frauen, packten ihre Koffer und verbrachten vier unvergessliche Tage im türkischen Belek bei angenehmen Temperaturen um die 15 bis 20 Grad Celsius.

Gemeinsam mit der Bundesligamannschaft von Hannover 96 in einem Hotel untergebracht, fanden die Referees hervorragende Bedingungen vor, um sich optimal auf die Rückrunde vorzubereiten. Nach der Begrüßung gab Obmann Torsten Koop zunächst allgemeine Informationen zum Schiedsrichterwesen im Land bekannt. Anschließend wurde die exklusiv ausgestattete Hotelanlage inspiziert. Abends stand eine leichte Laufeinheit auf dem Programm.

Ein gelungener Mix aus theoretischen Übungen und sportlichen Aktivitäten erwartete die Referees auch an den darauffolgenden Tagen. So hatte Lehrwart Enrico Barsch einen sogenannten Konformitätstest vorbereitet. Anhand von 30 Spielszenen mussten die Lehrgangsteilnehmer auf einem Blatt Papier die richtige(n) Entscheidung(en) notieren: weiterspielen bzw. welche Spielfortsetzung (direkter/indirekter Freistoß) und gegebenenfalls persönliche Strafe (gelbe/rote Karte)? Danach wurde wieder die Muskulatur trainiert: Der HIT-Test umfasste verschiedene Dehn-, Kraft- und Sprintübungen.

Ein Highlight war am nächsten Tag definitiv die Beobachtung des Testspiels von Hannover 96 gegen das Schweizer Team Young Boys Bern (1:0) vor Ort in Belek mit entsprechendem Fokus auf das Schiedsrichterteam, dem eine gute Leistung bescheinigt werden konnte.

Trotz intensiver Trainingseinheiten hatten die Lehrgangsteilnehmer aber immer genügend Zeit zur Regeneration und für eigene Freizeitaktivitäten. In den Abendstunden wurden in entspannter Atmosphäre Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht. Da das Pilotprojekt bei allen Schiedsrichtern bestens ankam, wird diese Form der Vorbereitung hoffentlich eine Wiederholung erfahren.


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