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Hauptpost am Marienplatz vor der Schließung

Stadt kritisiert Abwicklung der Grundversorgung

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Schwerin – Die Deutsche Post hat ihr Filialnetz in der Landeshauptstadt in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt ausgedünnt. Zum 16. Juni soll nun die Hauptpost am Marienplatz 11 schließen. Dort werden künftig keine Postdienstleistungen mehr angeboten, lediglich die Postbank verbleibt an diesem Standort, hieß es in einem offiziellen Schreiben der Deutschen Post an den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt.

Bernd Nottebaum, stellvertretender Oberbürgermeister, forderte die Post nun seinerseits in einem Schreiben auf, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken: Die Post gehöre zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Bei allem Verständnis für Modernisierungserfordernisse und notwendige unternehmerische Anpassungen bedeute diese Schließung weit mehr als das bloße Einstellen von Leistungen. „Hier wird die Grundversorgung durch den Universaldienstleister abgewickelt und auf private Partner übertragen“, kritisiert Nottebaum.

Die Post hatte in ihrer Schließungsankündigung auch darauf verwiesen, dass Kundinnen und Kunden alle wichtigen postalischen Dienstleistungen fortan in einer „Partnerfiliale“ in der Lübecker Straße, einem Späti, erledigt werden können. 

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