Schwerin – Die Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten der Schweriner Rudergesellschaft haben bei der Internationalen Junioren-Regatta in München mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Auf der Regattastrecke in Oberschleißheim stellte der Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern mit den Schweriner Talenten seine Konkurrenzfähigkeit unter Beweis.
Die traditionelle Regatta gilt als wichtiger internationaler Leistungsvergleich im europäischen Nachwuchsrudern. Besonders die Kleinbootrennen am ersten Regattatag standen im Fokus, da sie für viele Athletinnen und Athleten als entscheidende Standortbestimmung dienen.
Podestplätze für Schweriner Talente
Mit mehreren Siegen sowie zahlreichen weiteren vorderen Platzierungen konnten die Schweriner Ruderinnen und Ruderer ein erfolgreiches Wochenende verbuchen. Bereits am ersten Regattatag überzeugte Cedric Simonn mit seinem Ruderpartner im B-Junioren-Doppelzweier über 1.500 Meter und gewann zusätzlich den B-Junioren-Einer.
Auch die B-Juniorinnen präsentierten sich stark: Ylvi Hochleutner und Mylène Ruf siegten mit ihren Partnerinnen im B-Juniorinnen-Vierer. Bei den Jungen setzte sich der B-Junioren-Doppelvierer mit Max Baumann, Fynn Raben, Kamil Bekirov, Finn Hohensee aus Stralsund und Steuerfrau Kassandra Sullivan gegen deutsche Konkurrenz durch.
Starke Leistungen auch bei den A-Juniorinnen und A-Junioren
Am zweiten Regattatag knüpften die Schweriner Ruderinnen und Ruderer an diese Leistungen an. Kamil Bekirov und Fynn Raben gewannen den B-Junioren-Doppelzweier, während Sofiia Popovych im A-Juniorinnen-Einer einen zweiten Platz belegte. Annika Drews erreichte im Leichtgewichts-Einer der A-Juniorinnen Rang drei. Pepe Jonuscheit belegte im B-Finale des A-Junioren-Zweiers ohne Steuermann ebenfalls einen dritten Platz.
Weitere starke Ergebnisse gab es ebenfalls durch Pepe Jonuscheit sowie durch Ole Hodea und Leo Jacob in verschiedenen Großbootprojekten des Landesruderverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Pepe Jonuscheit gewann mit seiner Mannschaft im ersten Nordost-Achter das B-Finale. Der Doppelvierer mit Ole Hodea holte im B-Finale einen zweiten Platz. Leo Jacob erreichte im B-Finale des Doppelvierers einen dritten Platz.
München-Regatta ist wichtige Standortbestimmung
Die Regatta in München war auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt. Mannschaften aus Polen, Kroatien, der Schweiz, Tschechien, Österreich und Slowenien nutzten die Veranstaltung als internationalen Formtest. Zeitgleich zur Internationalen Junioren-Regatta präsentierten sich viele weitere Rudervereine bei der Großen Bremer Ruderregatta.
„München ist für unsere Ruderinnen und Ruderer ein wichtiger Gradmesser“, sagte Landestrainer Thomas Schulz. „Viele unserer Sportlerinnen und Sportler konnten zeigen, dass sie sich auf einem sehr guten Weg befinden. Die Siege und Podestplätze bestätigen die intensive Arbeit der vergangenen Monate. Mit Blick auf die kommenden Wettkämpfe haben wir aber noch viel zu tun, weil wir dann wieder starke Ruderinnen und Ruderer aus Deutschland treffen“, so Schulz.