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Polizei durchsucht Wohnungen nach Ausschreitungen bei Fußballspiel

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Paderborn/Rostock (ots) – Die Polizei Paderborn hat am Donnerstagmorgen, den 22. Februar, zehn Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern und eine weitere in Sachsen-Anhalt durchsucht. Unterstützt wurde sie dabei von der Polizeiinspektion Rostock, der Bereitschaftspolizei und weiteren Polizeistellen vor Ort sowie der Polizeiinspektion Dessau. Die Durchsuchungen erfolgten im Rahmen von Ermittlungen der Paderborner Ermittlungskommission (EK) „Kogge“. Gegen elf Tatverdächtige besteht der Verdacht des schweren Landfriedensbruchs im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des Zweitligafußballspiels zwischen dem SC Paderborn 07 (SCP07) und Hansa Rostock am 15. Dezember 2023.

Die Identität des Tatverdächtigen, der einen Fan des SCP07 eine Treppe heruntergestoßen haben soll, konnte mittlerweile festgestellt werden. Die EK „Kogge“ wurde unmittelbar nach den Ausschreitungen eingerichtet, während die Polizei in Rostock die Sonderkommission (Soko) „Pader“ ins Leben gerufen hatte, um die beteiligten Anhänger von Hansa Rostock zu identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn wurden Durchsuchungsbeschlüsse für die elf Wohnungen erlassen.

Die Polizei stellte Beweise wie Smartphones und Kleidung sicher, die die Tatverdächtigen bei den Ausschreitungen mitgeführt haben sollen. Zusätzlich zu den elf Personen wurde bereits vor einigen Wochen ein Mann ermittelt, der verdächtigt wird, einen Fan des SCP07 ohne ersichtlichen Grund eine Treppe heruntergestoßen zu haben. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 39-Jährigen aus Wismar.

Die Ermittlungen zur Identifizierung der Tatverdächtigen basierten auf der Auswertung von rund einem Terrabyte Videomaterial aus Sicherheitskameras und Hinweisen von Zeugen. Die Ermittlungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Insgesamt liegen der Polizei Paderborn 121 Strafanzeigen vor, darunter Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Sachbeschädigung und Diebstahl.

Bei den Ausschreitungen wurden zahlreiche Polizisten und Ordnungskräfte verletzt, Einsatzfahrzeuge beschädigt und ein hoher Sachschaden verursacht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 250.000 Euro.

QuellePOL-HRO
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