Schwerin – In der Nacht zum Ostermontag gebar Flachlandtapir-Dame „Chimera“ ein gesundes Jungtier. In Europa gilt diese Geburt als Besonderheit, da es in den letzten Jahren nur noch wenige Nachzuchten bei den gefährdeten Flachlandtapiren gab.
Für den Schweriner Zoo ist der Nachwuchs ein bedeutsames Ereignis – die letzte Nachzucht liegt bereits elf Jahre zurück. Grund dafür sind vornehmlich Einschränkungen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EAZA Ex-Situ-Programm, kurz EEP), das die genetische Vielfalt sichern soll und Nachzuchten nur für ausgewählte Paare genehmigt.