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Schwerin verzeichnet 2025 Rekordzahlen bei Verkehrsunfällen

Fußgänger und Radfahrer besonders gefährdet

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Schwerin – Die Polizeiinspektion Schwerin veröffentlicht ihre Bilanz für das Jahr 2025: In der Landeshauptstadt wurden insgesamt 3.291 Verkehrsunfälle registriert, das entspricht einem Anstieg von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Drei Menschen kamen bei Verkehrsunfällen in Schwerin tödlich ums Leben – zwei Fußgänger und ein Radfahrer.

Bei den Unfällen mit Verletzten registrierte die Polizei 306 Fälle (+6). Die Gesamtzahl der Verletzten stieg damit auf 353 (+1,7%). Radfahrer und Fußgänger tragen demnach das größte Risiko: Rund 40 Prozent der Verletzten sind Radfahrer (142 Personen). Radfahrer waren an 179 Unfällen beteiligt, in etwa 54 Prozent der Fälle galten sie als Hauptunfallverursacher. Fußgänger waren an 58 Verkehrsunfällen beteiligt, in 40 Prozent der Fälle Hauptunfallverursacher. Ihr Anteil an den Verletzten beträgt 12 Prozent (41 Personen).

Zu den häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen mit Personenschäden zählen Vorfahrtsverstöße (50 Fälle), Fehler beim Abbiegen (34 Fälle) sowie ungenügender Abstand (28 Fälle). Unfälle mit E-Scootern bleiben zwar kein Schwerpunkt, zeigen aber einen Anstieg: Im Jahr 2025 registrierte die Polizei 26 Unfälle mit Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen (+17). Die Zahl der Unfälle mit verletzten E-Scooter-Fahrern stieg von acht auf 14.

Die Zahl der Unfälle mit Fahrerflucht bleibt auf einem hohen Niveau und liegt unverändert bei 956 Fällen.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit führte die Polizeiinspektion Schwerin zielgerichtete Kontrollen durch und ergriff verkehrserzieherische Maßnahmen. Rund 4.200 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen nicht angepasster Geschwindigkeit, ca. 600 Verfahren wegen unbefugter Nutzung elektronischer Geräte und rund 540 Verfahren wegen Rotlichtverstößen wurden eingeleitet. Zusätzlich stellten die Beamten knapp 400 Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol- oder Drogenbeeinflussung fest.

Präventionsarbeit stand 2025 erneut im Vordergrund: Die Polizeiinspektion Schwerin organizzierte 156 Veranstaltungen zur Verhinderung von Verkehrsunfällen, die rund 2.700 Teilnehmern verschiedenster Altersklassen aus Schwerin erreichten. Im Fokus standen Schulwege- und Fahrradausbildung, um jungen Verkehrsteilnehmern sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln.

QuellePOL-HRO
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