Sonntag wichtige Wahlen in Schwerin und Wismar

Nachfolger für Badenschier und Beyer gesucht

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Stadthaus Schwerin. Foto: rkr
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Schwerin/Wismar – In den vergangenen Wochen ging es hochpolitisch in der Landeshauptstadt Schwerin sowie der Hansestadt Wismar zu. Es wurde argumentiert, gestritten und versucht zu überzeugen. Diesen Sonntag (12. April) wird gewählt.

In Schwerin machten sich drei Kandidatinnen sowie vier Kandidaten auf in den Wahlkampf, um ins Stadthaus einzuziehen. Die Zeit war für den einen oder anderen nicht leicht, denn zwischen Anfeindungen sowie eingeschmissenen Fensterscheiben von Büros war eine Menge vertreten. Die Kassen der Landeshauptstadt sind leer und die Herausforderungen groß. Kein leichtes Unterfangen.

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Zur Wahl stellen sich Massimo De Matteis (Volt), Sebastian Ehlers (CDU), Petra Federau (AfD), Mandy Pfeifer (SPD, unterstützt von der Partei Die Linke), Lars Schubert (FDP), Heiko Steinmüller (parteilos) sowie Aileen Wosniak (ASK).

Fast 80.000 Wahlberechtigte sind also zwischen 8 Uhr und 18 Uhr in ihrem jeweiligen Wahlbüro aufgerufen, ihrem Favoriten ihre Stimme für die kommenden sieben Jahre zu geben.

Badenschier trat zurück

Allerdings könnte die Amtsausübung mit Hindernissen verbunden sein. Deswegen trat Dr. Rico Badenschier nach neun Jahren zurück. Grund dafür war das Miteinander mit der Stadtvertretung. Er legte gegen mehrere Entscheidungen von dort Wiederspruch ein. Darunter zählen unter anderem das Thema Flüchtlingsunterkünfte sowie das Warnitzer Feld. „Der Umgang miteinander sei rauer geworden“, meinte er nach seinem Rücktritt.

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Wer zieht ins Rathaus Wismar ein? Foto; Andreas Knothe

Wismar wählt ebenfalls einen Nachfolger

In der Hansestadt Wismar steht ebenso ein personeller Umbruch bevor, da der amtierende Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) nach seiner Amtszeit von 2010 bis heute nicht erneut antritt. Für die kommenden acht Jahre wird nun eine neue Spitze gesucht.

Das Bewerberfeld ist dabei so vielfältig wie nie zuvor: Insgesamt acht Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl. Um das Amt bewerben sich Horst Bartels (Einzelbewerber), Toni Brüggert (Bürger für Wismar), Christian Danielczyk (Einzelbewerber), Nils Jörn (BSW), Frank Junge (SPD), Horst Krumpen (Die Linke), Manuela Medrow (AfD) sowie Christoph Meister (CDU).

35.000 Wahlberechtigte dürfen abstimmen, ebenfalls von 8 Uhr bis 18 Uhr.

Stichwahl in zwei Wochen

Sollte es weder in Schwerin noch in Wismar einen Kandidaten geben, der nicht mehr als 50% erreicht, werden die beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen für sich erhielten, am 26. April zur jeweiligen Stichwahl antreten.