Grevesmühlen – Gegen 00.15 Uhr meldete sich am Samstagmorgen ein Mitarbeiter der Bahn bei der Bundespolizei und teilte einen Zusammenstoß eines Regionalexpress von Lübeck nach Schwerin mit einem mutmaßlichen Wildtier. Der Vorfall soll demnach rund eine halbe Stunde zuvor bemerkt worden sein; der Zugführer hatte zunächst von einem Wildtier ausgegangen und seine Fahrt fortgesetzt.
Bei der anschließenden Überprüfung der Unfallstelle durch Kräfte der Bundespolizei wurden eine bislang unbekannte Person sowie drei Hunde leblos aufgefunden. Unterstützung erhielten die Ermittler von Kräften des Polizeireviers Grevesmühlen sowie vom Kriminaldauerdienst aus Wismar und Schwerin. Die Freiwillige Feuerwehr Börzow leuchtete die Unfallstelle aus.
Die Maßnahmen vor Ort waren gegen 3.20 Uhr beendet. Die Identität der verstorbenen Person ist derzeit unklar und Gegenstand weiterer kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus, ermittelt aber in alle Richtungen.