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Bi uns to Huus – eine Zeitreise in die Vergangenheit

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Schwerin – Etwa 50 Historiendarsteller bevölkern am Wochenende des 18. und 19. Juli das Mueßer Museumsdorf. Besucher können hautnah und mit allen Sinnen erleben, wie es früher so gewesen sein könnte – das Alltagsleben in einem Dorf vor über hundert Jahren.

Sie kochen und backen am Feuerherd für das Mittagessen. Sie stampfen die Wäsche im Waschtrog. Knecht und Magd machen Heu. Die Kinder gehen barfuß zur Schulstunde Richtung Dorfschule, verbummeln die Zeit bei Schafen oder Hühnern. Der Schmied und sein Gehilfe verrichten ihr schweißtreibendes Tagwerk zwischen glühenden Kohlen und Amboss. Im Kolonialwarenladen kann man nicht nur Zucker oder Mehl einkaufen. Der Briefträger kommt an der Schänke vorbei. Er kennt alle Neuigkeiten im Dorf. Und für ein Schwätzchen und ein Schnäpschen kehrt er hier und dort gerne mal ein. Man schnackt und schnabuliert, grüßt Gott und vertraut auf den Herzog im Schweriner Schloss.

Mehrere Familien aus der Region und ganz Deutschland bewohnen und bewirtschaften gemeinsam mit der Darstellergemeinschaft „Zeitreise Mueß“ die Gebäude und angrenzenden Hofanlagen im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß. Sie zeigen mit viel Liebe zum Detail das Alltagsleben von damals in kleinen Episoden, wie sie sich zugetragen haben könnten in Bauernhäusern und Scheunen, auf Wiese und Acker, in Kolonialwarenladen, Schänke, Schmiede, Dorfschule… Sogar die kleinen Wohnungen in der Häuslerei gegenüber vom Museumsgelände sind mit Leben gefüllt.

Besucher sind eingeladen, den Geschichten zu lauschen, viele interessante Details zu entdecken und mit den Darstellern und ihren Familien ins Gespräch zu kommen. An beiden Tagen können sie zwischen 10 und 18 Uhr direkt dabei sein, wenn sich viele Museumsräume mit dem Alltagsleben und den Geschichten der „Dorfbewohner“ füllen.

Für beide Tage gilt der reguläre Museumseintritt.

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