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Schwerin verzeichnet Rückgang der Straftaten 2025

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Schwerin – In der Landeshauptstadt ist die Zahl der registrierten Straftaten im Jahr 2025 um 11,5 Prozent gesunken. Gleichzeitig sank auch die Zahl der Tatverdächtigen. Die Aufklärungsquote der Polizeiinspektion Schwerin bleibt zwar leicht niedriger als im Vorjahr, liegt mit 67,9 Prozent dennoch auf einem hohen Niveau (minus 2 Prozentpunkte).

Der deutliche Rückgang der Fallzahlen ist vor allem auf Rückgänge bei Delikten nach dem Aufenthaltsgesetz sowie bei Erschleichen von Leistungen und Betäubungsmittelverstößen zurückzuführen. Diese Entwicklung beeinflusst zugleich die Aufklärungsquote.

Im Berichtsjahr 2025 wurden in Schwerin insgesamt 10.773 Straftaten erfasst. Ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit lag bei Eigentumsdelikten mit 3.107 Fällen (-1,1 Prozent) sowie Rohheitsdelikten mit 2.052 Fällen (+8 Prozent). Vermögens- und Fälschungsdelikte beliefen sich auf 2.022 Straftaten (-17,4 Prozent), wobei der Rückgang hier vor allem auf weniger Beförderungserschleichungen sowie weniger Waren- und Warenkreditbetrug zurückzuführen ist.

Bei den Rohheitsdelikten verzeichnete die Polizeiinspektion Schwerin einen Anstieg. Raub- und Körperverletzungsdelikte sowie Straftaten gegen die persönliche Freiheit wurden stärker berücksichtigt. Die Aufklärungsquote bei Rohheitsdelikten stieg auf 88,3 Prozent, während Raubdelikte mit 75,3 Prozent ein nach wie vor hohes Aufklärungsniveau erreichen.

Die registrierten Eigentumsdelikte gingen insgesamt leicht um 35 Fälle (-1,1 Prozent) zurück. Innerhalb dieses Bereichs ist allerdings zu beobachten, dass Taschendiebstähle um 37 Fälle und Wohnungseinbrüche um 43 Fälle zunahmen. Die Aufklärungsquote bei Eigentumsdelikten konnte weiter verbessert werden und liegt im Berichtsjahr bei 44 Prozent, insbesondere bei Diebstählen mit erschwerenden Umständen, zu denen auch Einbrüche gehören.

„Die Polizistinnen und Polizisten setzen mit großem Engagement weiterhin zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Menschen in der Landeshauptstadt um, basierend auf einer stetigen Lageauswertung und fortlaufender Anpassung. Dazu zählen auch präventive Ansätze zur Vorbeugung von Straftaten“, erklärt Kriminaldirektor Mattes Pienkoß, Leiter der Polizeiinspektion Schwerin.

Im Jahr 2025 wurden zudem 350 Veranstaltungen zu Themen wie Gewalt- und Suchtprävention sowie individuelle Beratungsangebote zum Eigentumsschutz angeboten.

QuellePOL-HRO
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