Todesdrohungen gegen Manuela Schwesig

Landeskriminalamt alarmiert

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Foto: rkr
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Schwerin – „Sie wird abgeholt, entweder mit dem Streifenwagen, mit dem Krankenwagen in Jacke oder mit dem Leichenwagen, egal wie sie wird abgeholt.“ Das ist das mutmaßliche Original-Zitat aus einem Chat bei Telegram in der Gruppe „Querdenken 381 Rostock“. Das berichteten mehrere Medien am Montag. Die Drohung gehe vermutlich gegen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn äußerte sich bei Twitter dazu wie folgt: „Der Text spricht für sich. Wer da mitläuft, toleriert das.“

Die SPD-Politikerin hatte zuvor in einem Brief an die Mitglieder ihrer Partei die Politik ihrer Landesregierung verteidigt und Impfgegner kritisiert. Ein Auszug daraus: „Es gibt eine sich radikalisierende Gruppe, die dem Staat faschistisches Handeln unterstellt, aber sich selbst solcher Methoden bedient.“

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Fall liegt nun beim LKA

Nach den Drohungen gegen die 47-Jährige liegt der Fall nun beim Landeskriminalamt (LKA). Die Staatskanzlei hatte die Sicherheitsbehörden alarmiert.