Sicher auf dem E-Bike: Präventionsberater Stefan Nimke trainiert Senioren im Verkehrsgarten

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Stefan Nimke, Olympiasieger und sechsfacher Weltmeister arbeitet in Schwerin als Präventionsberater der Polizei. Foto: Pressestelle Schwerin
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Schwerin – Nach „Klönen mit Bertha“ im Seniorenbüro wird nun eine weitere Idee durch das Haus der Begegnung in die Tat umgesetzt: Es geht um mehr Sicherheit auf dem E-Bike, das inzwischen auch bei Senioren sehr beliebt ist.

Das Sicherheitstraining mit dem E-Bike findet im Verkehrsgarten im Haus der Begegnung in der Perleberger Straße 22 statt. Geleitet wird der Kurs von einem erfolgreichen Radsportler: Stefan Nimke, Olympiasieger und sechsfacher Weltmeister. Er arbeitet in Schwerin als Präventionsberater der Polizei. Kursbeginn ist am 20. September um 15 Uhr geplant. Geübt werden kann auf dem eigenen E-Bike oder auf Leihrädern. Sie werden vom Haus der Begegnung für den Kurs zur Verfügung gestellt werden, wenn die Teilnehmenden den Bedarf anmelden.

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Anmeldungen sind ab sofort unter der E-Mail-Adresse: info@hdb-sn.de oder der Telefonnummer 0385-3000818 möglich. Bitte geben Sie an, ob Sie einen Fahrradhelm und/oder ein Leihrad benötigen. Dafür können Leihgebühren anfallen. Während des Sicherheitstrainings herrscht Helmpflicht. Das kostenlose Angebot ist auf zehn Teilnehmer begrenzt. Wer jetzt nicht zum Zuge kommt, es sind weitere Kurse geplant.

Das Sicherheitstraining mit dem E-Bike ist eines der Projekte, das eine Steuerungsgruppe unter der Leitung der Seniorenbeauftragten der Landeshauptstadt Ines Hennings entwickelt hat, um das Wohlbefinden und die Lebensqualität älterer Menschen in Schwerin zu fördern. Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertretern des Seniorenbüros, des Arbeitersamariterbundes (ASB), des Hauses der Begegnung, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), dem Apotheker Marco Bubnik und wurde begleitet von Simone Gladasch von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO).

„Für die gute Planung und Vernetzung unserer Seniorenarbeit sind wir von der Bundesarbeitsgemeinschaft als Pilotkommune ausgezeichnet worden. Wir können durch die Förderung bedarfsgerechte Angebote entwickeln, die großen Anklang finden“, sagt Ines Hennings. 

 „Klönen mit Bertha“ heißt eine andere Idee. Sie wird seit einem halben Jahr umgesetzt. Einfach mal reden – über Gott und die Welt, den kleinen Ärger, den neuesten Klatsch und die täglichen Erlebnisse – so lautet das Angebot immer mittwochs von 13 bis 16 Uhr. Unter der Nummer 0385 5574966 melden sich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros als „Bertha“, um für ältere Menschen da zu sein. Gerade jetzt, mit dem Beginn der dunkleren Jahreszeit, haben vielleicht Senioren und Seniorinnen gern jemanden zu klönen.